Test 08.2026 – F01 Entwürfe (Bachelor/Master Architektur) – 26s
Zukunftsszenario für den Hauptbahnhof Hannover
| LV-Nr.: | 310230007 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Dr.-Ing. Tjark Siefkes Hon.-Prof. Friedrich Grimm |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Baukonstruktion, Bautechnologie und Entwerfen |
| Inhalt: | In Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn soll der Hauptbahnhof Hannover, der zentral in der Stadt liegt, zu einem intermodalen Verkehrsknotenpunkt ausgebaut werden. Mit einem täglichen Aufkommen von aktuell 280.000 Reisenden belegt der Hauptbahnhof bereits heute Platz 6 der meistfrequentierten Bahnhöfe der DB. Er verfügt derzeit über sechs Bahnsteige mit zwölf Gleisen und zwei Durchfahrtsgleisen. Täglich verkehren über 750 Züge. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der von Hubert Stier im Stil der Neorenaissance zwischen 1877 und 1883 errichtete Bahnhof in alter Pracht wiederhergestellt. Gemäß dem Bundesverkehrswegeplan 2030 ist für den Bahnhof eine Erweiterung um die Gleise 15 und 16 vorgesehen. Eine großzügige Personenunterführung, die die Nord- mit der Südseite verbindet, ist bereits im Bau und soll die Mindestübergangszeiten zwischen der südlichen und der nördlichen Bahnhofsvorstadt deutlich verkürzen. Um den Bahnhof Hannover zu einem Paradebeispiel für den Deutschlandtakt zu entwickeln, besteht die Entwurfsaufgabe darin, einen intermodalen Verkehrsknotenpunkt mit Anschlussmöglichkeiten an die S- und U-Bahn sowie an einen autonomen Shuttle-Verkehr zu schaffen. Die am DLR-Institut entwickelten Hochgeschwindigkeitszüge NGT (Next Generation Train) sind doppelstöckig, sodass neue Bahnsteige mit einem unteren und oberen Zugang entworfen werden sollen. Darüber hinaus kann Ihr Entwurf eine neue Bahnhofshalle als Ersatz für die ursprünglich vorhandene Eisenglaskonstruktion von 1883 beinhalten. Das mit Ihrem Entwurf vorgeschlagene zusätzliche Raumangebot soll der DB die Möglichkeit bieten, mit neuen, attraktiven Einrichtungen wie Cafés, Restaurants und Gewerbeflächen Umsatz am Bahnknotenpunkt Hannover zu generieren. Die Betreuung der Entwurfsarbeit findet im wöchentlichen Rhythmus jeweils dienstags von 9:00 bis 12:30 Uhr statt. Weitere Informationen erhalten Sie am ersten Termin am Dienstag, den 7. April 2026, unmittelbar nach Ostern. |
| Link: | C@MPUS |
Zeit x Raum
| LV-Nr.: | 310560700 |
|---|---|
| Vortragende: | Melanie Streichert Jochen Fischer |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 4.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Darstellen und Gestalten |
| Inhalt: | Zeit ist ein Wort, das wir ständig im Munde führen - doch was bezeichnen wir damit eigentlich? Ist Zeit eine ordnende Kraft im Chaos unseres Alltags oder eher Währung im zwischenmenschlichen Tun? Ist Zeit tatsächlich die vierte Dimension, die Raum erst vervollständigt? Und wie können wir Zeit festhalten? Wie sich Zeit denken und erleben lässt und welchen formenden Einfluss sie hat, werden wir in diesem Entwurf untersuchen. Ein Gefühl für das Verstreichen von Zeit baut auf subjektiver Empfindung auf. Dieser Zustand steht in Verbindung zur eigenen Wahrnehmung und Existenz und ermöglicht andere Maße als physikalisch standardisierte Zeiteinheiten. Wir werden uns kulturell geprägte Konzepte von Zeit und mögliche Relationen von Raum und Zeit genauer ansehen und ausloten welche Zugänge, Methoden und Handlungen diesen gegenübergestellt werden können. Das Erkunden der abstrakten Verhältnisse wird im praktischen Tun nachvollzo-gen: Die Zeichnung als Spur auf dem Papier und das Formen von Material im räumlichen Arbeiten verdeutlichen das Offenbarwerden von Zeit durch eine wahrgenommene Veränderung. Das Bewegen oder bewegt Werden - durch innere und äußere Kräfte- setzt Prozesse von Werden und Vergehen in Gang. Wie sich Zeit in ganze Orte einschreibt und vergangene Ereignisse die Gegen-wart formen, erschließen wir uns auf einer gemeinsamen Exkursion nach Sara-jevo. Besonders an der brutalistischen Architektur und weiteren zeitlich hetero-genen Bauten wird dies ablesbar. Eine Form der Annäherung ist das Anfertigen von kleinen temporären Tonarbeiten (Bozzetti) während der Reise. In Atelier und Werkstatt wird das explorative Vorgehen im Zeichnen und räumli-chen Arbeiten erweitert und mit einem reflektierenden und planenden Tun verknüpft. Individuelle Ansätze werden in Verbindung mit einer Durchdringung der handwerklichen und gestalterischen Möglichkeiten in einem schlüssigen Vorgehen weitergeführt. Konzepte und Zwischenergebnisse zu begründen und hinsichtlich der intendierten Wirkung zu überprüfen wird im Gespräch geübt. Über die Auseinandersetzung mit den Themen des Entwurfs wird der Blick auf Prozesse der Formfindung geweitet. Das beinhaltet auf Zustände des perma-nenten Wandels zu reagieren, indem sie an bereits bestehende Entwicklungen anknüpfen und zugleich offen sind für kommende Veränderung. |
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SI_Entwurf_26s_Work-Crisis-Balance: Produktive Stadt kritisch neu denken – 0711 Contest IBA-Fellbach
| LV-Nr.: | 311254101 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Dr. phil. Laura Calbet Elias Christian Molter Martin Struller |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Städtebau-Institut |
| Inhalt: | Work-Crisis-Balance: Produktive Stadt kritisch neu denken – 0711 Contest IBA-Fellbach Seit das Konzept der Produktiven Stadt in der Neuen Leipzig Charta verankert wurde, scheinen sich alle (auch die IBA 27) einig zu sein: In der Stadt von morgen sind Handwerk, Produktion und Landwirtschaft eng mit Wohnen und öffentlichem Leben verwoben. So sollen kurze Wege, effiziente Bodenausnutzung, nachhaltige Wirtschaftskreisläufe und lebenswerte und nahe Arbeitsorte möglich sein. Die IBA 27 untersucht in Fellbach, wie für dieses Ideal geplant werden kann – und ruft auch im diesjährigen 0711 Contest zu Ideen auf. Doch oft werden die „city maker“ des Leitbilds in der Realität banale Betriebe, die Nutzungsmischung ist mit Verdrängung verknüpft, die „Produktive Stadt“ folgt neoliberalen, extraktivistischen Logiken. Denn Stadt wird nicht nur nach gesellschaftlichen Zielvorstellungen, sondern auch mit Renditeerwartungen in komplexen Macht- und Interessengefügen entwickelt. Wir setzen uns mit gewerblichen Verdrängungsprozessen, der Rolle von Boden und Immobilien als Finanzinvestment, der Bedeutung und Grenzen von endlosem (Wirtschafts-)Wachstum sowie der Steuerungsfähigkeit von Planung auseinander, um die Frage zu beantworten: Was bleibt von guten Ideen – von der Produktiven Stadt – wenn man mit ihnen Geld verdienen muss? Woran scheitern Entwicklungsprozesse? Löst das, was in der Realität übrig bleibt, die Versprechungen des Ideals der Produktiven Stadt ein? Gibt es alternative Wirtschafts- und Eigentumsformen, und wie muss eine Planung für diese aussehen? Analog zu den anderen Wettbewerbseinreichungen im Maßstab 1:100 entsteht im Entwurfsstudio ein gemeinsames (physisches) kritisches Modell (ca. 2m x 1,4m), welches beim 0711 Contest 2027 eingereicht wird und am internationalen Wettbewerb unter zahlreichen Hochschulen teilnimmt. Ausgezeichnete Beiträge werden im Rahmen des IBA-Projektjahres ausgestellt. Leistungen • Auseinandersetzung mit (englischer) Literatur • Übertragung der theoretischen Auseinandersetzung in räumlich-planerische Situationen des Wettbewerbs • Konzeption und Gestaltung eines öffentlich-wirksamen Modells und Plänen. |
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SI_Entwurf_Studio Erde und Luft Valencia
| LV-Nr.: | 311252101 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Dr.-Ing. Martina Barbara Baum Rocio Conesa Sanchez Felix Haußmann |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Städtebau-Institut |
| Inhalt: | Erde ist schwer, widerstandsfähig und stabilisierend, kann aber auch spröde und unnachgiebig sein. Seit jeher bildet sie das Fundament, auf dem wir stehen, bauen und kultivieren. Boden kann fruchtbar und durchlässig sein – er absorbiert Regen, filtert Wasser und erhält vielfältiges Leben. Heute jedoch wird er zunehmend durch Bauvorhaben und Urbanisierung versiegelt. In diesem Wandel wird die Erde nicht nur zum Bau- und Anbaugrund, sondern auch zu einem Medium, das Fragen nach Ressourcen, Ökologie und räumlicher Gerechtigkeit aufwirft. Luft ist unsichtbar, beweglich und allgegenwärtig. Sie beeinflusst unsere Wahrnehmung und die Atmosphäre. Ohne Luft gäbe es kein Atmen, keine Stimme, keine Geräusche, keine Gerüche. Luft transportiert außerdem Wärme, Feuchtigkeit und Stürme und verteilt so klimatische Kräfte über Regionen bis in die kleinsten Stadthöfe. Gleichzeitig dient es der passiven Kühlung, Verdunstung und Belüftung, kann Überhitzung mildern, Innenräume und Straßen erfrischen und Mikroklimata bewohnbarer machen. Das Studio untersucht das Zusammenspiel von Luft und Erde mit der gebauten Umwelt. Die beiden Urelemente verweisen auf aktuelle Herausforderungen, wie Klimakatastrophe, Urbanisierungsdruck, Ausbeutung von Ressourven und Mangel an Infrastrukturen und Architekturen, für soziale und ökologische Resilienz. Im Rahmen des Entwurfsstudios entwerfen wir räumliche Antworten auf solche Herausforderungen in Valencia, eine pulsierende spanische Stadt am Mittelmeer mit einer jahrhundertealten Kulturlandschaft, die sie umgibt. Extremwetterereignisse verändern hier die Lebensbedingungen radikal: Wie müssen Städtebau, Architektur und Freiräume weiterentwickelt, adaptiert oder verändert werden? Was bedarf es räumlich für sozial-ökologische Resilienz und Infrastrukturen für extremes Klima. Expert*innen geben über das Semester hinweg Impulse und bereichern den Diskurs über die Entwürfe als Gastkritiker*innen. Ebenso besteht eine Kooperation und Austausch mit der Universitat Politécnica de Valencia und der KU Leuven. |
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Rollercoaster - Chimäre
| LV-Nr.: | 310107014 |
|---|---|
| Vortragende: | Andrea Irion Giuliana Fronte |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen |
| Inhalt: | Chimäre Sehnsucht umkleidet meinen Tag Eine Phantasie zerbricht an mir Die Illusion begleitet mich zu dir Rhythmus und Energie im Nichts Für nichts Für die Einbildung der Unwirklichkeit Die Kraft die ich besitze Bleibt ewig Und doch im Dunstbild permanenter Unsterblichkeit Im Wolkenkuckucksheim bin ich für mich allein Baue Luftschlösser nur für uns Und plane Reisen bis zum Mond Schöner Anlass um zu Träumen und zu fliehen Vor was auch immer Wohin auch immer – Mona Rosadella, 2005. Als Mischwesen der griechischen Mythologie findet sich die Chimäre nicht nur als Ornament in der Architekturgeschichte wieder, sondern birgt auch konzeptionelle Ansätze für eine theoretische und entwerferische Auseinandersetzung. Im Zentrum des Entwurfs soll die Verschränkung unterschiedlicher und auch widersprüchlicher Elemente zu einem resilienten Ganzen stehen. Zwischen Illusion und Realität, Eskapismus und politischer Wirksamkeit wer-den Entwürfe erarbeitet, die Konflikte nicht auflösen, sondern gestaltend inszenieren. Theoretische Impulse aus Kunst, Biologie und Politikwissenschaft begleiten den Prozess. Es wird eine Achterbahn der Entwürfe, Gefühle und Eindrücke. Festhalten, anschnallen – und los geht's. o Die Entwurfsbetreuungen werden ganztägig dienstags in den Arbeitsräumen stattfinden. o Exkursion nach Köln und Lüzerath o Einzel- oder Partnerarbeit ist möglich o Die Entwurfsergebnisse werden am Ende des Semesters in Form einer Ausstellung im Foyer des K1 präsentiert. o Begleitendes Block-Seminar Wir freuen uns auf euch, weitere Infos folgen |
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NAP t (oday)
| LV-Nr.: | 310560750 |
|---|---|
| Vortragende: | Manuel Alexander Müller Amelie Munz |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 4.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Darstellen und Gestalten |
| Inhalt: | IBA studies – NAP t (oday) Transdisziplinäres 1:1 Entwurfsstudio Im Rahmen der IBA 2027 Stuttgart erforscht das Design Studio NAP t (oday) zeitgenössische Formen des Wohnens, Ruhens und Rückzugs im Spannungsfeld von Mobilität, Urbanität und Ressourcenknappheit. Im Zentrum stehen minimale Raum- und Hüllstrukturen für temporäres Aufhalten, Pausieren und Schlafen – gedacht als Ergänzung zu einem hochbeschleunigten Alltag. Das Projekt ist eine einzigartige, transdisziplinäre Kollaboration zwischen drei Instituten der Universität Stuttgart (IDG, IBK2, ITKE) und dem Studiengang Transportation Design der Hochschule Pforzheim. Architektur, Struktur, Materialforschung, Gestaltung und digitale Entwurfs- und Fertigungsmethoden werden gemeinsam gedacht und entwickelt. Besonderheit des Studios ist der klare Realisierungsanspruch: Über das Sommersemester 2026 und das Wintersemester 2026/27 entstehen 1:1-Projekte, die im Kontext der IBA 2027 auf dem Campus der Universität Stuttgart gebaut und öffentlich gezeigt werden sollen oder als Modellstudien in einer Ausstellung des Stadtgartenfestivals vorgestellt werden. Das Studio versteht sich als experimentelle Forschungs- und Entwurfsplattform mit ökologischem Fokus, progressiver Haltung und hoher gesellschaftlicher Relevanz. Gesucht sind motivierte Studierende mit Interesse an Entwurf, Raum, Körper, Material, Digitalisierung und Zukunft des Wohnens, die Lust haben, an einem außergewöhnlichen Projekt zwischen Forschung, Lehre und gebauter Realität mitzuwirken. |
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MA_UNBUILDING BRIDGES II
| LV-Nr.: | 002026207 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Adrien Verschuere Paul Hensgen Manuela Schönenberger |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Raumkonzeptionen und Grundlagen des Entwerfens |
| Inhalt: | 16'000 der 130'000 Brücken Deutschlands sind als marode eingestuft. Viele davon werden nicht saniert werden können. Es ist entweder bereits zu spät oder sie sind nicht für heute auftretende Lasten bemessen. Oft trifft beides zu. Es werden also einige Brücken abgerissen werden. Der gegenwärtige Umgang damit könnte als Strategie der Zerkleinerung beschrieben werden. Es wird gesprengt und zerschnitten, dann werden die Überreste in ihre Bestandteile getrennt und als Rohmaterial wiederverwendet. In Unbuilding Bridges I. haben wir im letzten Wintersemester erprobt wie diese Strategie der Zerkleinerung durch eine Strategie der Wiederverwendung ersetzt werden kann. Wir haben sechs obsolete Stahlbetonbrücken an der A6 analysiert, Strategien der Dekonstruktion entwickelt und die entstehenden Bauteile in architektonische Entwürfe überführt. Die Brücken wurden als Bauteillager die das Potential architektonischer Wiederverwendung in sich tragen verstanden. Der Umgang mit ihnen erfordert Abbau, Entwurf und Bau zusammendenken, die Praxis des Bauens also überhaupt neu zu denken. Diese Forschungsprojekt wollen wir im nächsten Semester als Studio/Seminar Unbuilding Bridges II. fortsetzten. Das Studio und Seminar wird in drei Teilen organisiert sein. Der erste Teil - das Seminar - ist der Vorbereitung einer Ausstellung gewidmet. Durch Gespräche mit verschiedenen Experten werden wir Fachkenntnisse erarbeiten, deren Relevanz für die Architektur untersuchen und unsere Ergebnisse in einer Ausstellung präsentieren. Dieser zweite Teil wird sich mit der Detailplanung von Bausystemen aus wiederverwendeten Stahlbetonbauteilen und deren Verbindungen beschäftigen und in enger Zusammenarbeit mit dem ILEK stattfinden. Erster und zweiter Teil laufen parallel. Der dritte Teil ist dem Entwurf gewidmet, es wird ein Prototyp entwickelt werden der die Erkenntnisse der ersten beiden Teile in einen architektonischen Entwurf transformiert. |
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Masterarbeit Architekturentwurf / Master's thesis Architectural design
| LV-Nr.: | 310700000 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Adrien Verschuere |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Raumkonzeptionen und Grundlagen des Entwerfens |
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KREISRUND
| LV-Nr.: | 000311331 |
|---|---|
| Vortragende: | Jan David Kleefeldt Jana Nowak |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Tragkonstruktionen und Konstruktives Entwerfen |
| Inhalt: | Design-Build-Entwurf: KREISRUND – ein kreislaufgerechtes Rundtheater im Stadtgarten Stuttgart Bis in die 2000er stand im Stadtgarten auf dem Campus Stadtmitte „Die Spinne“ - eine hölzerne achteckige Sitzgelegenheit, ähnlich einem Rundtheater, dessen auf acht Spinnenbeinen lagernden Stufen Dekaden von Studierenden einen schattigen Aufenthaltsort boten. Die im Rahmen des „Glow up our campus!“ eingereichte Idee soll nun mit finanzieller Unterstützung des Rektorats umgesetzt werden und eine Nachfolgerin für „Die Spinne“ gebaut werden. Im Rahmen dieses design-build-Entwurfs werden die Studierenden ein Folie (franz. für kleine Parkarchitektur) in zirkulärer Holzbauweise entwerfen und die Möglichkeiten des zirkulären Holzbaus im Selbstbau erproben. Es soll eine Struktur geschaffen werden, die dauerhaft für die nächsten 50 Jahre dort stehen kann, oder nach kurzer Standzeit wieder ab- und umgebaut werden kann. Neben dem konstruktiven Holzschutz ist damit auch ein robustes Konzept zu entwickeln, das einerseits Austausch zur Instandhaltung und Rückbau seiner Teile ermöglicht, aber möglichem Vandalismus standhält. Der Entwurf entwickelt sich ausgehend von den modernen und traditionellen Strategien des zirkulären Bauens mit Holz: Eine rückbaubare Holzstruktur bestehend aus reversibel gefügten sich wiederholenden Bauteilen ist ebenso denkbar wie die Integration von alten wiederverwendeten Hölzern in einem iterativen Entwurfsprozess. Ausgehend von den Anforderungen des zirkulären Bauens und den Möglichkeiten industriellen Vorfertigung oder Beschaffung von Reuse-Bauteilen werden in Gruppenarbeit Konzepte entwickelt, die sich im Laufe des Semesters konvergierend in einen gemeinsamen Entwurf ergießen und bis zur Umsetzungsreife durchgeplant werden. Die Umsetzung im Selbstbau mit handwerklicher Unterstützung erfolgt am Ende des Semesters im Sommer 2026. |
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ITECH Project 2 / Entwurf/Projektarbeit Computerbasiertes Entwerfen I - III
| LV-Nr.: | 311621000 |
|---|---|
| Vortragende: | Dr.-Ing. Tobias Schwinn Univ.-Prof. Dr. Thomas Wortmann Hana Svatos-Raznjevic Samuel Leder |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 10 |
| Unterrichtssprache: | Englisch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Computerbasiertes Entwerfen und Baufertigung |
| Link: | C@MPUS |
IOEB_Entwurf_ma_Stadtgarten
| LV-Nr.: | 310000094 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Alexander Schwarz Dorothee Riedle Roman Morschett Jonas Schneck Fabio Magnago Lampugnani |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | öffentliche Bauten und Entwerfen |
| Link: | C@MPUS |
IOEB_Entwurf_ma_Spielstätte Schlosspark
| LV-Nr.: | 310000096 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Alexander Schwarz Dorothee Riedle Roman Morschett Jonas Schneck Fabio Magnago Lampugnani |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | öffentliche Bauten und Entwerfen |
| Link: | C@MPUS |
IOEB_Entwurf_ba_Stadtgarten
| LV-Nr.: | 310000095 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Alexander Schwarz Dorothee Riedle Roman Morschett Jonas Schneck Fabio Magnago Lampugnani |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | öffentliche Bauten und Entwerfen |
| Link: | C@MPUS |
IOEB_Entwurf_ba_Spielstätte Schlosspark
| LV-Nr.: | 310000097 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Alexander Schwarz Dorothee Riedle Roman Morschett Jonas Schneck Fabio Magnago Lampugnani |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | öffentliche Bauten und Entwerfen |
| Link: | C@MPUS |
Integrative Technologies and Architectural Design Research Project 2
| LV-Nr.: | 311330401 |
|---|---|
| Vortragende: | Quentin Chef Tzu-Ying Chen |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 10 |
| Unterrichtssprache: | Englisch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Tragkonstruktionen und Konstruktives Entwerfen |
| Inhalt: | The modul offers students the opportunity to engage with the possibilities offered by novel integrative technologies for architecture, both for the processes of architectural design and building construction. This comprises either an architectural design project or a scientific thesis, both of which should center on a specific area of technological research. |
| Link: | C@MPUS |
ILPÖ_SI_Entwurf / IRD II_Edible Cities
| LV-Nr.: | 311000002 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Leonie Fischer Univ.-Prof. Dr.-Ing. Astrid Ley Angie Carolina Camacho Gutierrez Shaharin Elham Annisa Andre Mascarenhas |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Englisch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Landschaftsplanung und Ökologie |
| Inhalt: | Urban agriculture has re-emerged as a key strategy for fostering more sustainable and resilient cities. Beyond food production, it strengthens social connections, supports local food security, enhances urban biodiversity, and contributes to climate protection through cooling, carbon sequestration, and more circular resource use. This project explores the concept of edible cities and the transformative potential of urban agriculture as a driver of ecological and social innovation in urban development. It views food-producing landscapes not as temporary add-ons, but as long-term structural components of urban systems that can reshape how cities function, how public space is used, and how communities interact. Within the broader transformation of urban and public spaces, the Studio focuses on a specific site in the municipality of Fellbach as a real-world setting for urban change. Traditionally shaped by a strong industrial presence, Fellbach is now envisioned as a forward-looking urban environment where production, services, housing, education, culture, and urban agriculture coexist in close proximity within a mixed-use urban fabric. The work is situated within the framework of the International Building Exhibition 2027 Stuttgart Metropolitan Region (IBA’27) and the local initiative “Agriculture Meets Manufacturing” in Fellbach. These initiatives promote a model of urban development in which industrial production and urban life are no longer separated, but productively intertwined. Urban agriculture plays a key role in this vision by linking ecological performance, local economies, and everyday interaction in urban life. In cooperation with the City of Fellbach and under the guidance of an interdisciplinary teaching team (urban ecology and urban planning), students will analyse existing urban dynamics and infrastructures with regard to their (A) ecological significance and (B) socio-spatial significance and (C) urban agriculture potential. The Studio will develop visions, strategies and design concepts aimed at securing, enhancing, and making these qualities accessible in the long term. Through the analysis of IBA’27 Stuttgart projects and other reference examples from Germany and beyond, as well as excursions to relevant sites in urban areas, students will gain insight into diverse strategies for integrating urban agriculture into contemporary urban development models. |
| Link: | C@MPUS |
iek | Entwurf | Paradies im Schatten der Hochöfen – ein Lern- und Spielort für die Völklinger Hütte
| LV-Nr.: | 310410100 |
|---|---|
| Vortragende: | Matthias Rottner Thea Cheret Univ.-Prof. Martina Bauer Dr.-Ing. Franz Arlart |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Industriebau, Entwerfen und Konstruieren |
| Inhalt: | Paradies im Schatten der Hochöfen – ein Lern- und Spielort für die Völklinger Hütte „Die Entwicklung der Völklinger Hütte zu einem Europäischen Zentrum für Kunst und Industriekultur ist die wichtigste Kulturaufgabe des Saarlandes.“ Die Völklinger Hütte gehört zu den bedeutendsten Industriedenkmälern Europas und ist UNESCO-Weltkulturerbe. Als weltweit einzigartig erhaltenes Eisenwerk des 19. und 20. Jahrhunderts steht sie für die Geschichte von Arbeit, Produktion und technischem Fortschritt – und mit ihren gewaltigen Hallen, Öfen, Förderanlagen und Infrastrukturen zugleich für die räumliche und atmosphärische Kraft industrieller Architektur. Heute stellt sich die Frage, wie ein Ort von außerordentlichem historischem Wert weitergedacht werden kann, ohne seine Identität zu verlieren. Welche Formen der Transformation und Ergänzung sind möglich, wenn nicht nur bauliche Substanz, sondern auch kulturelles Gedächtnis und die spezifische Atmosphäre bewahrt werden sollen? Die Völklinger Hütte bietet dafür ein außergewöhnliches Lernfeld – zwischen Denkmalpflege und aktuellen Nutzungsanforderungen. Im Entwurf Sommersemester 2026 entwickeln wir einen Lern- und Spielort innerhalb des komplexen Ensembles. Auf dem Areal „Paradies“ soll ein neuer Ort entstehen, der Lernen und Spielen miteinander verbindet und unterschiedlichen Programmpunkten – z. B. Workshops, Vermittlungsformaten, experimentellen Lernsettings und informellen Aufenthaltsbereichen – Raum gibt. Ausgangspunkt ist die präzise Auseinandersetzung mit dem Vorgefundenen: Struktur, Materialität, Atmosphäre, Spuren der Nutzung sowie die denkmalpflegerischen Rahmenbedingungen. Im Zentrum stehen architektonische Strategien des (Weiter)Bauens: ressourcenschonende Konzepte, Reuse, reversible oder auch modulare Konstruktionen und die Frage nach angemessenen Schwellen zwischen Bestand und Neuem. Eine besondere Rolle spielt auch die Einbeziehung des Freiraums und der Übergang zum Außenraum – als Sequenz, als Klima- und Aufenthaltsraum, als Teil des Lern- und Spielprogramms. Die Völklinger Hütte führt damit zu einer zentralen Gegenwartsfrage: Was kann Industriearchitektur heute sein – wenn ihre historische Tiefe nicht Kulisse bleibt, sondern Ausgangspunkt für neue räumliche Perspektiven und Nutzungen wird? |
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iek | Entwurf | Erweiterung der Materialprüfungsanstalt (MPA) für Materialforschung und Prüfung
| LV-Nr.: | 310000103 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Martina Bauer |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Industriebau, Entwerfen und Konstruieren |
| Inhalt: | Material.Labor Erweiterung der Materialprüfungsanstaltalt (MPA) im Pfaffenwald “No design is possible until the materials with which you design are completely understood.“ - Ludwig Mies van der Rohe. Die Materialprüfungsanstalt (MPA) Universität Stuttgart blickt auf mehr als 135 Jahre Erfahrung in Materialforschung und Materialprüfung zurück. Mit Kompetenzfeldern im Bauwesen und Maschinenbau zählt sie zu den führenden Institutionen in Deutschland und agiert als Partnerin bei der Lösung individueller Prüfaufgaben sowie bei Entwicklungsprozessen. Der Gebäudekomplex der MPA im Pfaffenwald auf dem Campus Stuttgart- Vaihingen – bestehend aus Bürohochhaus und Versuchshalle – wurde 1969 vom Architekten Friedrich Wagner errichtet. 1980 folgte die Erweiterung um eine Großkomponenten-Prüfhalle, 1984 um ein Datenverarbeitungsund Technologietransferzentrum. Friedrich Wagner „arbeitete mit der Präzision eines Uhrmachers und der Leidenschaft eines Künstlers … und optimierte jeden Entwurf und jedes Detail so lange, bis ein ästhetisch-technisches Equilibrium erreicht war“ (Stefan Behling). Seine Bauten für die Universität Stuttgart sind gradlinig, solide, klar und einfach im besten Sinne. Bemerkenswert ist auch sein pragmatischer Nachhaltigkeitsbegriff: stille Ausbaureserven, langfristige Nutzbarkeit und der Wille, weiterzuverwenden statt zu ersetzen. Entwurfsaufgabe Sommersemester 2026 ist die Erweiterung der MPA um Werkhallen, einen Hörsaal, Seminarräume sowie Büroflächen. Seit Beginn der Industrialisierung übernimmt die Industrie eine Vorreiterrolle – nicht nur in der Entwicklung neuer Produkte und Fertigungsmethoden, sondern auch in der Entwicklung und Anwendung neuer Baumaterialien und -techniken. Das Suchen geeigneter Bauweisen für die Erweiterung der MPA, die konstruktive Durcharbeitung sowie die Umsetzung und Darstellung der Tragsysteme spielen in diesem Entwurf eine zentrale Rolle. |
| Link: | C@MPUS |
IBK | Annapurna-Pavillon
| LV-Nr.: | 310230205 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Simon Jüttner Roman Ramminger |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Nachhaltigkeit, Baukonstruktion und Entwerfen |
| Inhalt: | Design-Build-Entwurf in Lindau, Hintere Insel Direkt am Bodensee, auf der „Hinteren Insel“, werden wir einen translocierbaren Ausstellungs- und Veranstaltungspavillon umsetzen. Wir betrachten das Projekt dabei als ein Labor für kreislaufgerechten, kompromisslos ökologischen Holzbau. Für die Sektion Lindau des Deutschen Alpenvereins (DAV) wird am Ufer des Bodensees ein Gebäude entstehen, welches im Laufe der nächsten Jahre an einen anderen Ort umziehen soll. Für uns bietet sich damit der ideale Rahmen die Themen der Kreislauffähigkeit, wie jene ökologischer, regionaler Baustoffe und der Lösbarkeit von Verbindungen in einer realen Versuchsanordnung zu untersuchen und umzusetzen. Analog des Konzeptes des „Clean Climbing“, einer tradierten Ethischen Haltung im Alpinismus, nach der von einer alpinistischen Begehung keine Spuren in der Natur zurückbleiben sollen, verfolgen wir mit dem Pavillon einen „Leave no Trace“ Gedanken im Bauen. Ausgehend von sowohl vernakulären als auch modernen Strategien des reversiblen Holzbaus werden in Gruppenarbeit Konzepte entwickelt, die sich im Laufe des Semesters und im Austausch mit der Bauherrschaft, sowie externen Spezialist*innen konvergierend in einen gemeinsamen Entwurf ergießen und bis zur Umsetzungsreife durchgeplant werden. Die Umsetzung erfolgt im Anschluss an die Lehrveranstaltung. Der Entwurf ist Teil eines Themenschwerpunktes an IBK und ITKE, der im Sommersemester auf Pavillonstrukturen im weiteren Sinne fokussiert. Die Teilnahme an den Seminaren „Future Timber II“ vom ITKE und/oder „How to Ausstellungen“ vom IBK werden empfohlen. |
| Link: | C@MPUS |
IBBTE: SoSe26: Entwurf: Block Stories Wien
| LV-Nr.: | 310430013 |
|---|---|
| Vortragende: | Chiara Weiß Univ.-Prof. Dr. Doris Österreicher Mara Atomei |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Baustofflehre, Bauphysik, Gebäudetechnologie und Entwerfen |
| Inhalt: | Block Stories Wien – Weiterentwicklung im energetischen Quartier Im Internationalen Entwurf „Block Stories Wien – Weiterentwicklung im energetischen Quartier“ steht die Entwicklung und Transformation eines Gebäudeblocks innerhalb eines bestehenden oder neu geplanten urbanen Quartiers im Fokus. Entwickelt werden soll, wie Architektur auf Baufeld-Ebene gestaltet werden kann und energetische nachhaltige Synergien des Quartiers einfließen und weitergedacht werden können. Im Mittelpunkt steht der architektonische Maßstab: Es geht nicht um die übergeordnete Quartiersplanung, sondern um den präzisen Umgang mit einem Gebäudeensemble oder Baufeld im Kontext städtebaulicher und energetischer Vorgaben unter Berücksichtigung von Prinzipien der Kreislaufwirtschaft und der Klimawandelanpassung. Ziel ist es, gestalterisch eigenständige, funktionale und nachhaltige Lösungen zu finden, die den Charakter des Quartiers aufnehmen und weiterentwickeln. |
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IBBTE: SoSe26: Entwurf: A Spring Wind Scattering the Cherry Blossoms
| LV-Nr.: | 310430012 |
|---|---|
| Vortragende: | Martin Gjoleka Univ.-Prof. Annika Seifert |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 4 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Baustofflehre, Bauphysik, Gebäudetechnologie und Entwerfen |
| Inhalt: | In A Climate argumentiert Tetsuro Watsuji, dass menschliche Existenz grundsätzlich relational und in spezifische klimatische Bedingungen eingebettet ist. Mit dem Konzept des fūdo (Klima, Milieu) betont er das dynamische Zusammenspiel von Umwelt und Kultur für die Herausbildung menschlicher Identität und Gesellschaft. Das Verständnis und die Antizipation dieser Wechselwirkung ist absolut wesentlich für eine menschengerechte Architektur und Stadtgestaltung. Im Entwurf untersuchen wir Beispiele von Raumsequenzen mit besonderem Fokus auf sozio-thermische Praktiken. Mithilfe von Storytelling reflektieren wir die Beziehung zwischen Mensch, Architektur, Umwelt, Technologie und Bedeutung. Dazu bedienen wir uns verschiedener Darstellungsmethoden, die wir als Untersuchungs- und Entwurfswerkzeuge verstehen: Wir beginnen mit poetischen, atmosphärisch-verdichteten Bildern, wie etwa Akira Kurosawa sie in seinem Film Dreams verhandelt. Im nächsten Schritt erörtern wir die bauphysikalischen Wirkweisen dieser Bilder und nutzen Pfeile und verwandte Darstellungstechniken als performative Elemente zur Visualisierung quantifizierbarer Daten. Schließlich wenden wir uns einem ganzheitlicheren Ansatz zu: In Anlehnung an Bernard Tschumis „Manhattan Transcripts“ werden wir Gebäude/Objekte, Bewegungen und thermische Ereignisse durch Zeichnungen oder Modellbau analysieren, und eine dynamische Sequenz entwickeln. Zusammenfassend wird jede Gruppe anhand eines digitalen Zwillings einen Kurzfilm von ihrer Raumseuqnez erstellen, der eine Geschichte erzählt und unser Verständnis von Klima, Raum und Mensch vertieft. |
| Link: | C@MPUS |
IBA-Pavillon 27/II (MA)
| LV-Nr.: | 311353823 |
|---|---|
| Vortragende: | Dr. Sigrid Loch Univ.-Prof. Piero Bruno Christoph Bolleßen Benedikt Breitenhuber Daniel Pflaum |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Wohnen und Entwerfen |
| Inhalt: | Wird nachgereicht. |
| Link: | C@MPUS |
IBA-Pavillon 27/I (BA)
| LV-Nr.: | 311343823 |
|---|---|
| Vortragende: | Dr. Sigrid Loch Univ.-Prof. Piero Bruno Christoph Bolleßen Benedikt Breitenhuber Daniel Pflaum |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Wohnen und Entwerfen |
| Inhalt: | Wird nachgereicht. |
| Link: | C@MPUS |
IBA studies - NAP t (oday)
| LV-Nr.: | 310230008 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Martin Ostermann |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Baukonstruktion, Bautechnologie und Entwerfen |
| Inhalt: | IBA studies – NAP t (oday) Transdisziplinäres 1:1 Entwurfsstudio Im Rahmen der IBA 2027 Stuttgart erforscht das Design Studio NAP t (oday) zeitgenössische Formen des Wohnens, Ruhens und Rückzugs im Spannungsfeld von Mobilität, Urbanität und Ressourcenknappheit. Im Zentrum stehen minimale Raum- und Hüllstrukturen für temporäres Aufhalten, Pausieren und Schlafen – gedacht als Ergänzung zu einem hochbeschleunigten Alltag. Das Projekt ist eine einzigartige, transdisziplinäre Kollaboration zwischen drei Instituten der Universität Stuttgart (IDG, IBK2, ITKE) und dem Studiengang Transportation Design der Hochschule Pforzheim. Architektur, Struktur, Materialforschung, Gestaltung und digitale Entwurfs- und Fertigungsmethoden werden gemeinsam gedacht und entwickelt. Besonderheit des Studios ist der klare Realisierungsanspruch: Über das Sommersemester 2026 und das Wintersemester 2026/27 entstehen 1:1-Projekte, die im Kontext der IBA 2027 auf dem Campus der Universität Stuttgart gebaut und öffentlich gezeigt werden sollen oder als Modellstudien in einer Ausstellung des Stadtgartenfestivals vorgestellt werden. Das Studio versteht sich als experimentelle Forschungs- und Entwurfsplattform mit ökologischem Fokus, progressiver Haltung und hoher gesellschaftlicher Relevanz. Gesucht sind motivierte Studierende mit Interesse an Entwurf, Raum, Körper, Material, Digitalisierung und Zukunft des Wohnens, die Lust haben, an einem außergewöhnlichen Projekt zwischen Forschung, Lehre und gebauter Realität mitzuwirken. Erster Termin: 09.04.2026 Das Entwurfsstudio wird ausschließlich in Verbindung mit dem begleitenden Seminar IBA sample angeboten. Wir weisen darauf hin, es besteht keine Verpflichtung den Entwurf auch um Wintersemester fortzusetzen. Erste Vorerfahrungen in CAD-Software (Rhino, Grasshopper, Blender, Gravity Sketch, …) sind erwünscht. Alle Entwurfsteilnehmer*innen sollen den Entwurf gemeinsam im Atelier bearbeiten. IDG – Institut für Darstellen und Gestalten, Prof. Sybil Kohl, KWM Manuel Müller, NN ITKE – Institut für Tragkonstruktion und Entwerfen, Prof. Jan Knippers, WM Fabian Eidner IBK2 – Institut für Baukonstruktion, Prof. Martin Ostermann, WM Andreas Schedler TD – Transportation Design, Prof. Jürgen Jose |
| Link: | C@MPUS |
IBA studies – NAP t (oday)
| LV-Nr.: | 311332000 |
|---|---|
| Vortragende: | Fabian Eidner |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Tragkonstruktionen und Konstruktives Entwerfen |
| Inhalt: | IBA studies – NAP t (oday) Transdisziplinäres 1:1 Entwurfsstudio Im Rahmen der IBA 2027 Stuttgart erforscht das Design Studio NAP t (oday) zeitgenössische Formen des Wohnens, Ruhens und Rückzugs im Spannungsfeld von Mobilität, Urbanität und Ressourcenknappheit. Im Zentrum stehen minimale Raum- und Hüllstrukturen für temporäres Aufhalten, Pausieren und Schlafen – gedacht als Ergänzung zu einem hochbeschleunigten Alltag. Das Projekt ist eine einzigartige, transdisziplinäre Kollaboration zwischen drei Instituten der Universität Stuttgart (IDG, IBK2, ITKE) und dem Studiengang Transportation Design der Hochschule Pforzheim. Architektur, Struktur, Materialforschung, Gestaltung und digitale Entwurfs- und Fertigungsmethoden werden gemeinsam gedacht und entwickelt. Besonderheit des Studios ist der klare Realisierungsanspruch: Über das Sommersemester 2026 und das Wintersemester 2026/27 entstehen 1:1-Projekte, die im Kontext der IBA 2027 auf dem Campus der Universität Stuttgart gebaut und öffentlich gezeigt werden sollen oder als Modellstudien in einer Ausstellung des Stadtgartenfestivals vorgestellt werden. Das Studio versteht sich als experimentelle Forschungs- und Entwurfsplattform mit ökologischem Fokus, progressiver Haltung und hoher gesellschaftlicher Relevanz. Gesucht sind motivierte Studierende mit Interesse an Entwurf, Raum, Körper, Material, Digitalisierung und Zukunft des Wohnens, die Lust haben, an einem außergewöhnlichen Projekt zwischen Forschung, Lehre und gebauter Realität mitzuwirken. |
| Link: | C@MPUS |
Holzbau - Stegreife
| LV-Nr.: | 310300007 |
|---|---|
| Vortragende: | Jessica Heinze Univ.-Prof. Dr. Christian Stoy |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Bauökonomie |
| Inhalt: | 3 Stegreif-Entwürfe: Planen im systemischen, modularen und seriellen Bauen in Hinblick auf Leistungen, Prozesse und Wirtschaftlichkeit. Aufgabe und Ausgangslage: Der Holzbau rückt wieder in den Fokus von Planenden und Bauherren, um wirtschaftliche, qualitativ hochwertige und kurzfristig realisierbare bauliche Lösungen zu schaffen v. a. im Bereich Wohnen und Bildung. Planende sehen sich der Herausforderung gegenüber, in interdisziplinären Teams nachhaltige und ökonomische Gebäude zu entwickeln. Durch ein gemeinsames Verständnis von Gebäudefunktion, Gestaltung und Qualität sowie einem hohen Vorfertigungsgrad sollen präzise Planungen und optimierte Bauprozesse erreicht werden. Es werden systemische, modulare und serielle Entwürfe für Wohn- und Kitabauten entwickelt. Kosten, Prozesse und Leistungen werden hierbei durch die Anforderungen des Bausystems vorformuliert und geprüft. Rahmenszenario: In Workshops und auf Basis einer Werksbesichtigung, bei denen Produktionsschritte und Bausysteme detailliert erläutert werden, sollen die Studierenden erkennen, was technisch und wirtschaftlich möglich ist – und wo die Grenzen serieller und modularer Holz- und Holzhybridbauweisen liegen. In drei Stegreifen werden unterschiedliche Holzbauweisen untersucht. Die Stegreif-Entwürfe dienen dazu, das Potenzial serieller Fertigungsweisen mit Blick auf Planungsleistungen, Prozesse und Wirtschaftlichkeit kritisch zu erproben und weiterzuentwickeln. Bei den drei Stegreifen stehen Praxisnähe (Begleitung durch externe PartnerInnen) und eine jeweils spezifische Aufgabenstellung im Fokus. |
| Link: | C@MPUS |
Build with Rubble
| LV-Nr.: | 310230001 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Martin Ostermann Dr.-Ing. Mostafa Aboughaly Simon Vogt Andreas Schedler |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch/Englisch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Baukonstruktion, Bautechnologie und Entwerfen |
| Link: | C@MPUS |
Test 08.2026 – F01 Entwürfe (Bachelor/Master Architektur) – 26s
Zukunftsszenario für den Hauptbahnhof Hannover
| LV-Nr.: | 310230007 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Dr.-Ing. Tjark Siefkes Hon.-Prof. Friedrich Grimm |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Baukonstruktion, Bautechnologie und Entwerfen |
| Inhalt: | In Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn soll der Hauptbahnhof Hannover, der zentral in der Stadt liegt, zu einem intermodalen Verkehrsknotenpunkt ausgebaut werden. Mit einem täglichen Aufkommen von aktuell 280.000 Reisenden belegt der Hauptbahnhof bereits heute Platz 6 der meistfrequentierten Bahnhöfe der DB. Er verfügt derzeit über sechs Bahnsteige mit zwölf Gleisen und zwei Durchfahrtsgleisen. Täglich verkehren über 750 Züge. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der von Hubert Stier im Stil der Neorenaissance zwischen 1877 und 1883 errichtete Bahnhof in alter Pracht wiederhergestellt. Gemäß dem Bundesverkehrswegeplan 2030 ist für den Bahnhof eine Erweiterung um die Gleise 15 und 16 vorgesehen. Eine großzügige Personenunterführung, die die Nord- mit der Südseite verbindet, ist bereits im Bau und soll die Mindestübergangszeiten zwischen der südlichen und der nördlichen Bahnhofsvorstadt deutlich verkürzen. Um den Bahnhof Hannover zu einem Paradebeispiel für den Deutschlandtakt zu entwickeln, besteht die Entwurfsaufgabe darin, einen intermodalen Verkehrsknotenpunkt mit Anschlussmöglichkeiten an die S- und U-Bahn sowie an einen autonomen Shuttle-Verkehr zu schaffen. Die am DLR-Institut entwickelten Hochgeschwindigkeitszüge NGT (Next Generation Train) sind doppelstöckig, sodass neue Bahnsteige mit einem unteren und oberen Zugang entworfen werden sollen. Darüber hinaus kann Ihr Entwurf eine neue Bahnhofshalle als Ersatz für die ursprünglich vorhandene Eisenglaskonstruktion von 1883 beinhalten. Das mit Ihrem Entwurf vorgeschlagene zusätzliche Raumangebot soll der DB die Möglichkeit bieten, mit neuen, attraktiven Einrichtungen wie Cafés, Restaurants und Gewerbeflächen Umsatz am Bahnknotenpunkt Hannover zu generieren. Die Betreuung der Entwurfsarbeit findet im wöchentlichen Rhythmus jeweils dienstags von 9:00 bis 12:30 Uhr statt. Weitere Informationen erhalten Sie am ersten Termin am Dienstag, den 7. April 2026, unmittelbar nach Ostern. |
| Link: | C@MPUS |
Zeit x Raum
| LV-Nr.: | 310560700 |
|---|---|
| Vortragende: | Melanie Streichert Jochen Fischer |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 4.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Darstellen und Gestalten |
| Inhalt: | Zeit ist ein Wort, das wir ständig im Munde führen - doch was bezeichnen wir damit eigentlich? Ist Zeit eine ordnende Kraft im Chaos unseres Alltags oder eher Währung im zwischenmenschlichen Tun? Ist Zeit tatsächlich die vierte Dimension, die Raum erst vervollständigt? Und wie können wir Zeit festhalten? Wie sich Zeit denken und erleben lässt und welchen formenden Einfluss sie hat, werden wir in diesem Entwurf untersuchen. Ein Gefühl für das Verstreichen von Zeit baut auf subjektiver Empfindung auf. Dieser Zustand steht in Verbindung zur eigenen Wahrnehmung und Existenz und ermöglicht andere Maße als physikalisch standardisierte Zeiteinheiten. Wir werden uns kulturell geprägte Konzepte von Zeit und mögliche Relationen von Raum und Zeit genauer ansehen und ausloten welche Zugänge, Methoden und Handlungen diesen gegenübergestellt werden können. Das Erkunden der abstrakten Verhältnisse wird im praktischen Tun nachvollzo-gen: Die Zeichnung als Spur auf dem Papier und das Formen von Material im räumlichen Arbeiten verdeutlichen das Offenbarwerden von Zeit durch eine wahrgenommene Veränderung. Das Bewegen oder bewegt Werden - durch innere und äußere Kräfte- setzt Prozesse von Werden und Vergehen in Gang. Wie sich Zeit in ganze Orte einschreibt und vergangene Ereignisse die Gegen-wart formen, erschließen wir uns auf einer gemeinsamen Exkursion nach Sara-jevo. Besonders an der brutalistischen Architektur und weiteren zeitlich hetero-genen Bauten wird dies ablesbar. Eine Form der Annäherung ist das Anfertigen von kleinen temporären Tonarbeiten (Bozzetti) während der Reise. In Atelier und Werkstatt wird das explorative Vorgehen im Zeichnen und räumli-chen Arbeiten erweitert und mit einem reflektierenden und planenden Tun verknüpft. Individuelle Ansätze werden in Verbindung mit einer Durchdringung der handwerklichen und gestalterischen Möglichkeiten in einem schlüssigen Vorgehen weitergeführt. Konzepte und Zwischenergebnisse zu begründen und hinsichtlich der intendierten Wirkung zu überprüfen wird im Gespräch geübt. Über die Auseinandersetzung mit den Themen des Entwurfs wird der Blick auf Prozesse der Formfindung geweitet. Das beinhaltet auf Zustände des perma-nenten Wandels zu reagieren, indem sie an bereits bestehende Entwicklungen anknüpfen und zugleich offen sind für kommende Veränderung. |
| Link: | C@MPUS |
SI_Entwurf_26s_Work-Crisis-Balance: Produktive Stadt kritisch neu denken – 0711 Contest IBA-Fellbach
| LV-Nr.: | 311254101 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Dr. phil. Laura Calbet Elias Christian Molter Martin Struller |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Städtebau-Institut |
| Inhalt: | Work-Crisis-Balance: Produktive Stadt kritisch neu denken – 0711 Contest IBA-Fellbach Seit das Konzept der Produktiven Stadt in der Neuen Leipzig Charta verankert wurde, scheinen sich alle (auch die IBA 27) einig zu sein: In der Stadt von morgen sind Handwerk, Produktion und Landwirtschaft eng mit Wohnen und öffentlichem Leben verwoben. So sollen kurze Wege, effiziente Bodenausnutzung, nachhaltige Wirtschaftskreisläufe und lebenswerte und nahe Arbeitsorte möglich sein. Die IBA 27 untersucht in Fellbach, wie für dieses Ideal geplant werden kann – und ruft auch im diesjährigen 0711 Contest zu Ideen auf. Doch oft werden die „city maker“ des Leitbilds in der Realität banale Betriebe, die Nutzungsmischung ist mit Verdrängung verknüpft, die „Produktive Stadt“ folgt neoliberalen, extraktivistischen Logiken. Denn Stadt wird nicht nur nach gesellschaftlichen Zielvorstellungen, sondern auch mit Renditeerwartungen in komplexen Macht- und Interessengefügen entwickelt. Wir setzen uns mit gewerblichen Verdrängungsprozessen, der Rolle von Boden und Immobilien als Finanzinvestment, der Bedeutung und Grenzen von endlosem (Wirtschafts-)Wachstum sowie der Steuerungsfähigkeit von Planung auseinander, um die Frage zu beantworten: Was bleibt von guten Ideen – von der Produktiven Stadt – wenn man mit ihnen Geld verdienen muss? Woran scheitern Entwicklungsprozesse? Löst das, was in der Realität übrig bleibt, die Versprechungen des Ideals der Produktiven Stadt ein? Gibt es alternative Wirtschafts- und Eigentumsformen, und wie muss eine Planung für diese aussehen? Analog zu den anderen Wettbewerbseinreichungen im Maßstab 1:100 entsteht im Entwurfsstudio ein gemeinsames (physisches) kritisches Modell (ca. 2m x 1,4m), welches beim 0711 Contest 2027 eingereicht wird und am internationalen Wettbewerb unter zahlreichen Hochschulen teilnimmt. Ausgezeichnete Beiträge werden im Rahmen des IBA-Projektjahres ausgestellt. Leistungen • Auseinandersetzung mit (englischer) Literatur • Übertragung der theoretischen Auseinandersetzung in räumlich-planerische Situationen des Wettbewerbs • Konzeption und Gestaltung eines öffentlich-wirksamen Modells und Plänen. |
| Link: | C@MPUS |
SI_Entwurf_Studio Erde und Luft Valencia
| LV-Nr.: | 311252101 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Dr.-Ing. Martina Barbara Baum Rocio Conesa Sanchez Felix Haußmann |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Städtebau-Institut |
| Inhalt: | Erde ist schwer, widerstandsfähig und stabilisierend, kann aber auch spröde und unnachgiebig sein. Seit jeher bildet sie das Fundament, auf dem wir stehen, bauen und kultivieren. Boden kann fruchtbar und durchlässig sein – er absorbiert Regen, filtert Wasser und erhält vielfältiges Leben. Heute jedoch wird er zunehmend durch Bauvorhaben und Urbanisierung versiegelt. In diesem Wandel wird die Erde nicht nur zum Bau- und Anbaugrund, sondern auch zu einem Medium, das Fragen nach Ressourcen, Ökologie und räumlicher Gerechtigkeit aufwirft. Luft ist unsichtbar, beweglich und allgegenwärtig. Sie beeinflusst unsere Wahrnehmung und die Atmosphäre. Ohne Luft gäbe es kein Atmen, keine Stimme, keine Geräusche, keine Gerüche. Luft transportiert außerdem Wärme, Feuchtigkeit und Stürme und verteilt so klimatische Kräfte über Regionen bis in die kleinsten Stadthöfe. Gleichzeitig dient es der passiven Kühlung, Verdunstung und Belüftung, kann Überhitzung mildern, Innenräume und Straßen erfrischen und Mikroklimata bewohnbarer machen. Das Studio untersucht das Zusammenspiel von Luft und Erde mit der gebauten Umwelt. Die beiden Urelemente verweisen auf aktuelle Herausforderungen, wie Klimakatastrophe, Urbanisierungsdruck, Ausbeutung von Ressourven und Mangel an Infrastrukturen und Architekturen, für soziale und ökologische Resilienz. Im Rahmen des Entwurfsstudios entwerfen wir räumliche Antworten auf solche Herausforderungen in Valencia, eine pulsierende spanische Stadt am Mittelmeer mit einer jahrhundertealten Kulturlandschaft, die sie umgibt. Extremwetterereignisse verändern hier die Lebensbedingungen radikal: Wie müssen Städtebau, Architektur und Freiräume weiterentwickelt, adaptiert oder verändert werden? Was bedarf es räumlich für sozial-ökologische Resilienz und Infrastrukturen für extremes Klima. Expert*innen geben über das Semester hinweg Impulse und bereichern den Diskurs über die Entwürfe als Gastkritiker*innen. Ebenso besteht eine Kooperation und Austausch mit der Universitat Politécnica de Valencia und der KU Leuven. |
| Link: | C@MPUS |
Rollercoaster - Chimäre
| LV-Nr.: | 310107014 |
|---|---|
| Vortragende: | Andrea Irion Giuliana Fronte |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen |
| Inhalt: | Chimäre Sehnsucht umkleidet meinen Tag Eine Phantasie zerbricht an mir Die Illusion begleitet mich zu dir Rhythmus und Energie im Nichts Für nichts Für die Einbildung der Unwirklichkeit Die Kraft die ich besitze Bleibt ewig Und doch im Dunstbild permanenter Unsterblichkeit Im Wolkenkuckucksheim bin ich für mich allein Baue Luftschlösser nur für uns Und plane Reisen bis zum Mond Schöner Anlass um zu Träumen und zu fliehen Vor was auch immer Wohin auch immer – Mona Rosadella, 2005. Als Mischwesen der griechischen Mythologie findet sich die Chimäre nicht nur als Ornament in der Architekturgeschichte wieder, sondern birgt auch konzeptionelle Ansätze für eine theoretische und entwerferische Auseinandersetzung. Im Zentrum des Entwurfs soll die Verschränkung unterschiedlicher und auch widersprüchlicher Elemente zu einem resilienten Ganzen stehen. Zwischen Illusion und Realität, Eskapismus und politischer Wirksamkeit wer-den Entwürfe erarbeitet, die Konflikte nicht auflösen, sondern gestaltend inszenieren. Theoretische Impulse aus Kunst, Biologie und Politikwissenschaft begleiten den Prozess. Es wird eine Achterbahn der Entwürfe, Gefühle und Eindrücke. Festhalten, anschnallen – und los geht's. o Die Entwurfsbetreuungen werden ganztägig dienstags in den Arbeitsräumen stattfinden. o Exkursion nach Köln und Lüzerath o Einzel- oder Partnerarbeit ist möglich o Die Entwurfsergebnisse werden am Ende des Semesters in Form einer Ausstellung im Foyer des K1 präsentiert. o Begleitendes Block-Seminar Wir freuen uns auf euch, weitere Infos folgen |
| Link: | C@MPUS |
NAP t (oday)
| LV-Nr.: | 310560750 |
|---|---|
| Vortragende: | Manuel Alexander Müller Amelie Munz |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 4.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Darstellen und Gestalten |
| Inhalt: | IBA studies – NAP t (oday) Transdisziplinäres 1:1 Entwurfsstudio Im Rahmen der IBA 2027 Stuttgart erforscht das Design Studio NAP t (oday) zeitgenössische Formen des Wohnens, Ruhens und Rückzugs im Spannungsfeld von Mobilität, Urbanität und Ressourcenknappheit. Im Zentrum stehen minimale Raum- und Hüllstrukturen für temporäres Aufhalten, Pausieren und Schlafen – gedacht als Ergänzung zu einem hochbeschleunigten Alltag. Das Projekt ist eine einzigartige, transdisziplinäre Kollaboration zwischen drei Instituten der Universität Stuttgart (IDG, IBK2, ITKE) und dem Studiengang Transportation Design der Hochschule Pforzheim. Architektur, Struktur, Materialforschung, Gestaltung und digitale Entwurfs- und Fertigungsmethoden werden gemeinsam gedacht und entwickelt. Besonderheit des Studios ist der klare Realisierungsanspruch: Über das Sommersemester 2026 und das Wintersemester 2026/27 entstehen 1:1-Projekte, die im Kontext der IBA 2027 auf dem Campus der Universität Stuttgart gebaut und öffentlich gezeigt werden sollen oder als Modellstudien in einer Ausstellung des Stadtgartenfestivals vorgestellt werden. Das Studio versteht sich als experimentelle Forschungs- und Entwurfsplattform mit ökologischem Fokus, progressiver Haltung und hoher gesellschaftlicher Relevanz. Gesucht sind motivierte Studierende mit Interesse an Entwurf, Raum, Körper, Material, Digitalisierung und Zukunft des Wohnens, die Lust haben, an einem außergewöhnlichen Projekt zwischen Forschung, Lehre und gebauter Realität mitzuwirken. |
| Link: | C@MPUS |
MA_UNBUILDING BRIDGES II
| LV-Nr.: | 002026207 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Adrien Verschuere Paul Hensgen Manuela Schönenberger |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Raumkonzeptionen und Grundlagen des Entwerfens |
| Inhalt: | 16'000 der 130'000 Brücken Deutschlands sind als marode eingestuft. Viele davon werden nicht saniert werden können. Es ist entweder bereits zu spät oder sie sind nicht für heute auftretende Lasten bemessen. Oft trifft beides zu. Es werden also einige Brücken abgerissen werden. Der gegenwärtige Umgang damit könnte als Strategie der Zerkleinerung beschrieben werden. Es wird gesprengt und zerschnitten, dann werden die Überreste in ihre Bestandteile getrennt und als Rohmaterial wiederverwendet. In Unbuilding Bridges I. haben wir im letzten Wintersemester erprobt wie diese Strategie der Zerkleinerung durch eine Strategie der Wiederverwendung ersetzt werden kann. Wir haben sechs obsolete Stahlbetonbrücken an der A6 analysiert, Strategien der Dekonstruktion entwickelt und die entstehenden Bauteile in architektonische Entwürfe überführt. Die Brücken wurden als Bauteillager die das Potential architektonischer Wiederverwendung in sich tragen verstanden. Der Umgang mit ihnen erfordert Abbau, Entwurf und Bau zusammendenken, die Praxis des Bauens also überhaupt neu zu denken. Diese Forschungsprojekt wollen wir im nächsten Semester als Studio/Seminar Unbuilding Bridges II. fortsetzten. Das Studio und Seminar wird in drei Teilen organisiert sein. Der erste Teil - das Seminar - ist der Vorbereitung einer Ausstellung gewidmet. Durch Gespräche mit verschiedenen Experten werden wir Fachkenntnisse erarbeiten, deren Relevanz für die Architektur untersuchen und unsere Ergebnisse in einer Ausstellung präsentieren. Dieser zweite Teil wird sich mit der Detailplanung von Bausystemen aus wiederverwendeten Stahlbetonbauteilen und deren Verbindungen beschäftigen und in enger Zusammenarbeit mit dem ILEK stattfinden. Erster und zweiter Teil laufen parallel. Der dritte Teil ist dem Entwurf gewidmet, es wird ein Prototyp entwickelt werden der die Erkenntnisse der ersten beiden Teile in einen architektonischen Entwurf transformiert. |
| Link: | C@MPUS |
Masterarbeit Architekturentwurf / Master's thesis Architectural design
| LV-Nr.: | 310700000 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Adrien Verschuere |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Raumkonzeptionen und Grundlagen des Entwerfens |
| Link: | C@MPUS |
KREISRUND
| LV-Nr.: | 000311331 |
|---|---|
| Vortragende: | Jan David Kleefeldt Jana Nowak |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Tragkonstruktionen und Konstruktives Entwerfen |
| Inhalt: | Design-Build-Entwurf: KREISRUND – ein kreislaufgerechtes Rundtheater im Stadtgarten Stuttgart Bis in die 2000er stand im Stadtgarten auf dem Campus Stadtmitte „Die Spinne“ - eine hölzerne achteckige Sitzgelegenheit, ähnlich einem Rundtheater, dessen auf acht Spinnenbeinen lagernden Stufen Dekaden von Studierenden einen schattigen Aufenthaltsort boten. Die im Rahmen des „Glow up our campus!“ eingereichte Idee soll nun mit finanzieller Unterstützung des Rektorats umgesetzt werden und eine Nachfolgerin für „Die Spinne“ gebaut werden. Im Rahmen dieses design-build-Entwurfs werden die Studierenden ein Folie (franz. für kleine Parkarchitektur) in zirkulärer Holzbauweise entwerfen und die Möglichkeiten des zirkulären Holzbaus im Selbstbau erproben. Es soll eine Struktur geschaffen werden, die dauerhaft für die nächsten 50 Jahre dort stehen kann, oder nach kurzer Standzeit wieder ab- und umgebaut werden kann. Neben dem konstruktiven Holzschutz ist damit auch ein robustes Konzept zu entwickeln, das einerseits Austausch zur Instandhaltung und Rückbau seiner Teile ermöglicht, aber möglichem Vandalismus standhält. Der Entwurf entwickelt sich ausgehend von den modernen und traditionellen Strategien des zirkulären Bauens mit Holz: Eine rückbaubare Holzstruktur bestehend aus reversibel gefügten sich wiederholenden Bauteilen ist ebenso denkbar wie die Integration von alten wiederverwendeten Hölzern in einem iterativen Entwurfsprozess. Ausgehend von den Anforderungen des zirkulären Bauens und den Möglichkeiten industriellen Vorfertigung oder Beschaffung von Reuse-Bauteilen werden in Gruppenarbeit Konzepte entwickelt, die sich im Laufe des Semesters konvergierend in einen gemeinsamen Entwurf ergießen und bis zur Umsetzungsreife durchgeplant werden. Die Umsetzung im Selbstbau mit handwerklicher Unterstützung erfolgt am Ende des Semesters im Sommer 2026. |
| Link: | C@MPUS |
ITECH Project 2 / Entwurf/Projektarbeit Computerbasiertes Entwerfen I - III
| LV-Nr.: | 311621000 |
|---|---|
| Vortragende: | Dr.-Ing. Tobias Schwinn Univ.-Prof. Dr. Thomas Wortmann Hana Svatos-Raznjevic Samuel Leder |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 10 |
| Unterrichtssprache: | Englisch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Computerbasiertes Entwerfen und Baufertigung |
| Link: | C@MPUS |
IOEB_Entwurf_ma_Stadtgarten
| LV-Nr.: | 310000094 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Alexander Schwarz Dorothee Riedle Roman Morschett Jonas Schneck Fabio Magnago Lampugnani |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | öffentliche Bauten und Entwerfen |
| Link: | C@MPUS |
IOEB_Entwurf_ma_Spielstätte Schlosspark
| LV-Nr.: | 310000096 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Alexander Schwarz Dorothee Riedle Roman Morschett Jonas Schneck Fabio Magnago Lampugnani |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | öffentliche Bauten und Entwerfen |
| Link: | C@MPUS |
IOEB_Entwurf_ba_Stadtgarten
| LV-Nr.: | 310000095 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Alexander Schwarz Dorothee Riedle Roman Morschett Jonas Schneck Fabio Magnago Lampugnani |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | öffentliche Bauten und Entwerfen |
| Link: | C@MPUS |
IOEB_Entwurf_ba_Spielstätte Schlosspark
| LV-Nr.: | 310000097 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Alexander Schwarz Dorothee Riedle Roman Morschett Jonas Schneck Fabio Magnago Lampugnani |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | öffentliche Bauten und Entwerfen |
| Link: | C@MPUS |
Integrative Technologies and Architectural Design Research Project 2
| LV-Nr.: | 311330401 |
|---|---|
| Vortragende: | Quentin Chef Tzu-Ying Chen |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 10 |
| Unterrichtssprache: | Englisch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Tragkonstruktionen und Konstruktives Entwerfen |
| Inhalt: | The modul offers students the opportunity to engage with the possibilities offered by novel integrative technologies for architecture, both for the processes of architectural design and building construction. This comprises either an architectural design project or a scientific thesis, both of which should center on a specific area of technological research. |
| Link: | C@MPUS |
ILPÖ_SI_Entwurf / IRD II_Edible Cities
| LV-Nr.: | 311000002 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Leonie Fischer Univ.-Prof. Dr.-Ing. Astrid Ley Angie Carolina Camacho Gutierrez Shaharin Elham Annisa Andre Mascarenhas |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Englisch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Landschaftsplanung und Ökologie |
| Inhalt: | Urban agriculture has re-emerged as a key strategy for fostering more sustainable and resilient cities. Beyond food production, it strengthens social connections, supports local food security, enhances urban biodiversity, and contributes to climate protection through cooling, carbon sequestration, and more circular resource use. This project explores the concept of edible cities and the transformative potential of urban agriculture as a driver of ecological and social innovation in urban development. It views food-producing landscapes not as temporary add-ons, but as long-term structural components of urban systems that can reshape how cities function, how public space is used, and how communities interact. Within the broader transformation of urban and public spaces, the Studio focuses on a specific site in the municipality of Fellbach as a real-world setting for urban change. Traditionally shaped by a strong industrial presence, Fellbach is now envisioned as a forward-looking urban environment where production, services, housing, education, culture, and urban agriculture coexist in close proximity within a mixed-use urban fabric. The work is situated within the framework of the International Building Exhibition 2027 Stuttgart Metropolitan Region (IBA’27) and the local initiative “Agriculture Meets Manufacturing” in Fellbach. These initiatives promote a model of urban development in which industrial production and urban life are no longer separated, but productively intertwined. Urban agriculture plays a key role in this vision by linking ecological performance, local economies, and everyday interaction in urban life. In cooperation with the City of Fellbach and under the guidance of an interdisciplinary teaching team (urban ecology and urban planning), students will analyse existing urban dynamics and infrastructures with regard to their (A) ecological significance and (B) socio-spatial significance and (C) urban agriculture potential. The Studio will develop visions, strategies and design concepts aimed at securing, enhancing, and making these qualities accessible in the long term. Through the analysis of IBA’27 Stuttgart projects and other reference examples from Germany and beyond, as well as excursions to relevant sites in urban areas, students will gain insight into diverse strategies for integrating urban agriculture into contemporary urban development models. |
| Link: | C@MPUS |
iek | Entwurf | Paradies im Schatten der Hochöfen – ein Lern- und Spielort für die Völklinger Hütte
| LV-Nr.: | 310410100 |
|---|---|
| Vortragende: | Matthias Rottner Thea Cheret Univ.-Prof. Martina Bauer Dr.-Ing. Franz Arlart |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Industriebau, Entwerfen und Konstruieren |
| Inhalt: | Paradies im Schatten der Hochöfen – ein Lern- und Spielort für die Völklinger Hütte „Die Entwicklung der Völklinger Hütte zu einem Europäischen Zentrum für Kunst und Industriekultur ist die wichtigste Kulturaufgabe des Saarlandes.“ Die Völklinger Hütte gehört zu den bedeutendsten Industriedenkmälern Europas und ist UNESCO-Weltkulturerbe. Als weltweit einzigartig erhaltenes Eisenwerk des 19. und 20. Jahrhunderts steht sie für die Geschichte von Arbeit, Produktion und technischem Fortschritt – und mit ihren gewaltigen Hallen, Öfen, Förderanlagen und Infrastrukturen zugleich für die räumliche und atmosphärische Kraft industrieller Architektur. Heute stellt sich die Frage, wie ein Ort von außerordentlichem historischem Wert weitergedacht werden kann, ohne seine Identität zu verlieren. Welche Formen der Transformation und Ergänzung sind möglich, wenn nicht nur bauliche Substanz, sondern auch kulturelles Gedächtnis und die spezifische Atmosphäre bewahrt werden sollen? Die Völklinger Hütte bietet dafür ein außergewöhnliches Lernfeld – zwischen Denkmalpflege und aktuellen Nutzungsanforderungen. Im Entwurf Sommersemester 2026 entwickeln wir einen Lern- und Spielort innerhalb des komplexen Ensembles. Auf dem Areal „Paradies“ soll ein neuer Ort entstehen, der Lernen und Spielen miteinander verbindet und unterschiedlichen Programmpunkten – z. B. Workshops, Vermittlungsformaten, experimentellen Lernsettings und informellen Aufenthaltsbereichen – Raum gibt. Ausgangspunkt ist die präzise Auseinandersetzung mit dem Vorgefundenen: Struktur, Materialität, Atmosphäre, Spuren der Nutzung sowie die denkmalpflegerischen Rahmenbedingungen. Im Zentrum stehen architektonische Strategien des (Weiter)Bauens: ressourcenschonende Konzepte, Reuse, reversible oder auch modulare Konstruktionen und die Frage nach angemessenen Schwellen zwischen Bestand und Neuem. Eine besondere Rolle spielt auch die Einbeziehung des Freiraums und der Übergang zum Außenraum – als Sequenz, als Klima- und Aufenthaltsraum, als Teil des Lern- und Spielprogramms. Die Völklinger Hütte führt damit zu einer zentralen Gegenwartsfrage: Was kann Industriearchitektur heute sein – wenn ihre historische Tiefe nicht Kulisse bleibt, sondern Ausgangspunkt für neue räumliche Perspektiven und Nutzungen wird? |
| Link: | C@MPUS |
iek | Entwurf | Erweiterung der Materialprüfungsanstalt (MPA) für Materialforschung und Prüfung
| LV-Nr.: | 310000103 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Martina Bauer |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Industriebau, Entwerfen und Konstruieren |
| Inhalt: | Material.Labor Erweiterung der Materialprüfungsanstaltalt (MPA) im Pfaffenwald “No design is possible until the materials with which you design are completely understood.“ - Ludwig Mies van der Rohe. Die Materialprüfungsanstalt (MPA) Universität Stuttgart blickt auf mehr als 135 Jahre Erfahrung in Materialforschung und Materialprüfung zurück. Mit Kompetenzfeldern im Bauwesen und Maschinenbau zählt sie zu den führenden Institutionen in Deutschland und agiert als Partnerin bei der Lösung individueller Prüfaufgaben sowie bei Entwicklungsprozessen. Der Gebäudekomplex der MPA im Pfaffenwald auf dem Campus Stuttgart- Vaihingen – bestehend aus Bürohochhaus und Versuchshalle – wurde 1969 vom Architekten Friedrich Wagner errichtet. 1980 folgte die Erweiterung um eine Großkomponenten-Prüfhalle, 1984 um ein Datenverarbeitungsund Technologietransferzentrum. Friedrich Wagner „arbeitete mit der Präzision eines Uhrmachers und der Leidenschaft eines Künstlers … und optimierte jeden Entwurf und jedes Detail so lange, bis ein ästhetisch-technisches Equilibrium erreicht war“ (Stefan Behling). Seine Bauten für die Universität Stuttgart sind gradlinig, solide, klar und einfach im besten Sinne. Bemerkenswert ist auch sein pragmatischer Nachhaltigkeitsbegriff: stille Ausbaureserven, langfristige Nutzbarkeit und der Wille, weiterzuverwenden statt zu ersetzen. Entwurfsaufgabe Sommersemester 2026 ist die Erweiterung der MPA um Werkhallen, einen Hörsaal, Seminarräume sowie Büroflächen. Seit Beginn der Industrialisierung übernimmt die Industrie eine Vorreiterrolle – nicht nur in der Entwicklung neuer Produkte und Fertigungsmethoden, sondern auch in der Entwicklung und Anwendung neuer Baumaterialien und -techniken. Das Suchen geeigneter Bauweisen für die Erweiterung der MPA, die konstruktive Durcharbeitung sowie die Umsetzung und Darstellung der Tragsysteme spielen in diesem Entwurf eine zentrale Rolle. |
| Link: | C@MPUS |
IBK | Annapurna-Pavillon
| LV-Nr.: | 310230205 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Simon Jüttner Roman Ramminger |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Nachhaltigkeit, Baukonstruktion und Entwerfen |
| Inhalt: | Design-Build-Entwurf in Lindau, Hintere Insel Direkt am Bodensee, auf der „Hinteren Insel“, werden wir einen translocierbaren Ausstellungs- und Veranstaltungspavillon umsetzen. Wir betrachten das Projekt dabei als ein Labor für kreislaufgerechten, kompromisslos ökologischen Holzbau. Für die Sektion Lindau des Deutschen Alpenvereins (DAV) wird am Ufer des Bodensees ein Gebäude entstehen, welches im Laufe der nächsten Jahre an einen anderen Ort umziehen soll. Für uns bietet sich damit der ideale Rahmen die Themen der Kreislauffähigkeit, wie jene ökologischer, regionaler Baustoffe und der Lösbarkeit von Verbindungen in einer realen Versuchsanordnung zu untersuchen und umzusetzen. Analog des Konzeptes des „Clean Climbing“, einer tradierten Ethischen Haltung im Alpinismus, nach der von einer alpinistischen Begehung keine Spuren in der Natur zurückbleiben sollen, verfolgen wir mit dem Pavillon einen „Leave no Trace“ Gedanken im Bauen. Ausgehend von sowohl vernakulären als auch modernen Strategien des reversiblen Holzbaus werden in Gruppenarbeit Konzepte entwickelt, die sich im Laufe des Semesters und im Austausch mit der Bauherrschaft, sowie externen Spezialist*innen konvergierend in einen gemeinsamen Entwurf ergießen und bis zur Umsetzungsreife durchgeplant werden. Die Umsetzung erfolgt im Anschluss an die Lehrveranstaltung. Der Entwurf ist Teil eines Themenschwerpunktes an IBK und ITKE, der im Sommersemester auf Pavillonstrukturen im weiteren Sinne fokussiert. Die Teilnahme an den Seminaren „Future Timber II“ vom ITKE und/oder „How to Ausstellungen“ vom IBK werden empfohlen. |
| Link: | C@MPUS |
IBBTE: SoSe26: Entwurf: Block Stories Wien
| LV-Nr.: | 310430013 |
|---|---|
| Vortragende: | Chiara Weiß Univ.-Prof. Dr. Doris Österreicher Mara Atomei |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Baustofflehre, Bauphysik, Gebäudetechnologie und Entwerfen |
| Inhalt: | Block Stories Wien – Weiterentwicklung im energetischen Quartier Im Internationalen Entwurf „Block Stories Wien – Weiterentwicklung im energetischen Quartier“ steht die Entwicklung und Transformation eines Gebäudeblocks innerhalb eines bestehenden oder neu geplanten urbanen Quartiers im Fokus. Entwickelt werden soll, wie Architektur auf Baufeld-Ebene gestaltet werden kann und energetische nachhaltige Synergien des Quartiers einfließen und weitergedacht werden können. Im Mittelpunkt steht der architektonische Maßstab: Es geht nicht um die übergeordnete Quartiersplanung, sondern um den präzisen Umgang mit einem Gebäudeensemble oder Baufeld im Kontext städtebaulicher und energetischer Vorgaben unter Berücksichtigung von Prinzipien der Kreislaufwirtschaft und der Klimawandelanpassung. Ziel ist es, gestalterisch eigenständige, funktionale und nachhaltige Lösungen zu finden, die den Charakter des Quartiers aufnehmen und weiterentwickeln. |
| Link: | C@MPUS |
IBBTE: SoSe26: Entwurf: A Spring Wind Scattering the Cherry Blossoms
| LV-Nr.: | 310430012 |
|---|---|
| Vortragende: | Martin Gjoleka Univ.-Prof. Annika Seifert |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 4 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Baustofflehre, Bauphysik, Gebäudetechnologie und Entwerfen |
| Inhalt: | In A Climate argumentiert Tetsuro Watsuji, dass menschliche Existenz grundsätzlich relational und in spezifische klimatische Bedingungen eingebettet ist. Mit dem Konzept des fūdo (Klima, Milieu) betont er das dynamische Zusammenspiel von Umwelt und Kultur für die Herausbildung menschlicher Identität und Gesellschaft. Das Verständnis und die Antizipation dieser Wechselwirkung ist absolut wesentlich für eine menschengerechte Architektur und Stadtgestaltung. Im Entwurf untersuchen wir Beispiele von Raumsequenzen mit besonderem Fokus auf sozio-thermische Praktiken. Mithilfe von Storytelling reflektieren wir die Beziehung zwischen Mensch, Architektur, Umwelt, Technologie und Bedeutung. Dazu bedienen wir uns verschiedener Darstellungsmethoden, die wir als Untersuchungs- und Entwurfswerkzeuge verstehen: Wir beginnen mit poetischen, atmosphärisch-verdichteten Bildern, wie etwa Akira Kurosawa sie in seinem Film Dreams verhandelt. Im nächsten Schritt erörtern wir die bauphysikalischen Wirkweisen dieser Bilder und nutzen Pfeile und verwandte Darstellungstechniken als performative Elemente zur Visualisierung quantifizierbarer Daten. Schließlich wenden wir uns einem ganzheitlicheren Ansatz zu: In Anlehnung an Bernard Tschumis „Manhattan Transcripts“ werden wir Gebäude/Objekte, Bewegungen und thermische Ereignisse durch Zeichnungen oder Modellbau analysieren, und eine dynamische Sequenz entwickeln. Zusammenfassend wird jede Gruppe anhand eines digitalen Zwillings einen Kurzfilm von ihrer Raumseuqnez erstellen, der eine Geschichte erzählt und unser Verständnis von Klima, Raum und Mensch vertieft. |
| Link: | C@MPUS |
IBA-Pavillon 27/II (MA)
| LV-Nr.: | 311353823 |
|---|---|
| Vortragende: | Dr. Sigrid Loch Univ.-Prof. Piero Bruno Christoph Bolleßen Benedikt Breitenhuber Daniel Pflaum |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Wohnen und Entwerfen |
| Inhalt: | Wird nachgereicht. |
| Link: | C@MPUS |
IBA-Pavillon 27/I (BA)
| LV-Nr.: | 311343823 |
|---|---|
| Vortragende: | Dr. Sigrid Loch Univ.-Prof. Piero Bruno Christoph Bolleßen Benedikt Breitenhuber Daniel Pflaum |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Wohnen und Entwerfen |
| Inhalt: | Wird nachgereicht. |
| Link: | C@MPUS |
IBA studies - NAP t (oday)
| LV-Nr.: | 310230008 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Martin Ostermann |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Baukonstruktion, Bautechnologie und Entwerfen |
| Inhalt: | IBA studies – NAP t (oday) Transdisziplinäres 1:1 Entwurfsstudio Im Rahmen der IBA 2027 Stuttgart erforscht das Design Studio NAP t (oday) zeitgenössische Formen des Wohnens, Ruhens und Rückzugs im Spannungsfeld von Mobilität, Urbanität und Ressourcenknappheit. Im Zentrum stehen minimale Raum- und Hüllstrukturen für temporäres Aufhalten, Pausieren und Schlafen – gedacht als Ergänzung zu einem hochbeschleunigten Alltag. Das Projekt ist eine einzigartige, transdisziplinäre Kollaboration zwischen drei Instituten der Universität Stuttgart (IDG, IBK2, ITKE) und dem Studiengang Transportation Design der Hochschule Pforzheim. Architektur, Struktur, Materialforschung, Gestaltung und digitale Entwurfs- und Fertigungsmethoden werden gemeinsam gedacht und entwickelt. Besonderheit des Studios ist der klare Realisierungsanspruch: Über das Sommersemester 2026 und das Wintersemester 2026/27 entstehen 1:1-Projekte, die im Kontext der IBA 2027 auf dem Campus der Universität Stuttgart gebaut und öffentlich gezeigt werden sollen oder als Modellstudien in einer Ausstellung des Stadtgartenfestivals vorgestellt werden. Das Studio versteht sich als experimentelle Forschungs- und Entwurfsplattform mit ökologischem Fokus, progressiver Haltung und hoher gesellschaftlicher Relevanz. Gesucht sind motivierte Studierende mit Interesse an Entwurf, Raum, Körper, Material, Digitalisierung und Zukunft des Wohnens, die Lust haben, an einem außergewöhnlichen Projekt zwischen Forschung, Lehre und gebauter Realität mitzuwirken. Erster Termin: 09.04.2026 Das Entwurfsstudio wird ausschließlich in Verbindung mit dem begleitenden Seminar IBA sample angeboten. Wir weisen darauf hin, es besteht keine Verpflichtung den Entwurf auch um Wintersemester fortzusetzen. Erste Vorerfahrungen in CAD-Software (Rhino, Grasshopper, Blender, Gravity Sketch, …) sind erwünscht. Alle Entwurfsteilnehmer*innen sollen den Entwurf gemeinsam im Atelier bearbeiten. IDG – Institut für Darstellen und Gestalten, Prof. Sybil Kohl, KWM Manuel Müller, NN ITKE – Institut für Tragkonstruktion und Entwerfen, Prof. Jan Knippers, WM Fabian Eidner IBK2 – Institut für Baukonstruktion, Prof. Martin Ostermann, WM Andreas Schedler TD – Transportation Design, Prof. Jürgen Jose |
| Link: | C@MPUS |
IBA studies – NAP t (oday)
| LV-Nr.: | 311332000 |
|---|---|
| Vortragende: | Fabian Eidner |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Tragkonstruktionen und Konstruktives Entwerfen |
| Inhalt: | IBA studies – NAP t (oday) Transdisziplinäres 1:1 Entwurfsstudio Im Rahmen der IBA 2027 Stuttgart erforscht das Design Studio NAP t (oday) zeitgenössische Formen des Wohnens, Ruhens und Rückzugs im Spannungsfeld von Mobilität, Urbanität und Ressourcenknappheit. Im Zentrum stehen minimale Raum- und Hüllstrukturen für temporäres Aufhalten, Pausieren und Schlafen – gedacht als Ergänzung zu einem hochbeschleunigten Alltag. Das Projekt ist eine einzigartige, transdisziplinäre Kollaboration zwischen drei Instituten der Universität Stuttgart (IDG, IBK2, ITKE) und dem Studiengang Transportation Design der Hochschule Pforzheim. Architektur, Struktur, Materialforschung, Gestaltung und digitale Entwurfs- und Fertigungsmethoden werden gemeinsam gedacht und entwickelt. Besonderheit des Studios ist der klare Realisierungsanspruch: Über das Sommersemester 2026 und das Wintersemester 2026/27 entstehen 1:1-Projekte, die im Kontext der IBA 2027 auf dem Campus der Universität Stuttgart gebaut und öffentlich gezeigt werden sollen oder als Modellstudien in einer Ausstellung des Stadtgartenfestivals vorgestellt werden. Das Studio versteht sich als experimentelle Forschungs- und Entwurfsplattform mit ökologischem Fokus, progressiver Haltung und hoher gesellschaftlicher Relevanz. Gesucht sind motivierte Studierende mit Interesse an Entwurf, Raum, Körper, Material, Digitalisierung und Zukunft des Wohnens, die Lust haben, an einem außergewöhnlichen Projekt zwischen Forschung, Lehre und gebauter Realität mitzuwirken. |
| Link: | C@MPUS |
Holzbau - Stegreife
| LV-Nr.: | 310300007 |
|---|---|
| Vortragende: | Jessica Heinze Univ.-Prof. Dr. Christian Stoy |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Bauökonomie |
| Inhalt: | 3 Stegreif-Entwürfe: Planen im systemischen, modularen und seriellen Bauen in Hinblick auf Leistungen, Prozesse und Wirtschaftlichkeit. Aufgabe und Ausgangslage: Der Holzbau rückt wieder in den Fokus von Planenden und Bauherren, um wirtschaftliche, qualitativ hochwertige und kurzfristig realisierbare bauliche Lösungen zu schaffen v. a. im Bereich Wohnen und Bildung. Planende sehen sich der Herausforderung gegenüber, in interdisziplinären Teams nachhaltige und ökonomische Gebäude zu entwickeln. Durch ein gemeinsames Verständnis von Gebäudefunktion, Gestaltung und Qualität sowie einem hohen Vorfertigungsgrad sollen präzise Planungen und optimierte Bauprozesse erreicht werden. Es werden systemische, modulare und serielle Entwürfe für Wohn- und Kitabauten entwickelt. Kosten, Prozesse und Leistungen werden hierbei durch die Anforderungen des Bausystems vorformuliert und geprüft. Rahmenszenario: In Workshops und auf Basis einer Werksbesichtigung, bei denen Produktionsschritte und Bausysteme detailliert erläutert werden, sollen die Studierenden erkennen, was technisch und wirtschaftlich möglich ist – und wo die Grenzen serieller und modularer Holz- und Holzhybridbauweisen liegen. In drei Stegreifen werden unterschiedliche Holzbauweisen untersucht. Die Stegreif-Entwürfe dienen dazu, das Potenzial serieller Fertigungsweisen mit Blick auf Planungsleistungen, Prozesse und Wirtschaftlichkeit kritisch zu erproben und weiterzuentwickeln. Bei den drei Stegreifen stehen Praxisnähe (Begleitung durch externe PartnerInnen) und eine jeweils spezifische Aufgabenstellung im Fokus. |
| Link: | C@MPUS |
Build with Rubble
| LV-Nr.: | 310230001 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Martin Ostermann Dr.-Ing. Mostafa Aboughaly Simon Vogt Andreas Schedler |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch/Englisch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Baukonstruktion, Bautechnologie und Entwerfen |
| Link: | C@MPUS |
Test 08.2026 –F01 Seminare (Bachelor/Master Architektur) – 26s (bisher nur 011100, 011200, 011300, 010900)
SI_Seminar_26s_Work-Crisis-Balance: Produktive Stadt kritisch neu denken – Seminar
| LV-Nr.: | 311254202 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Dr. phil. Laura Calbet Elias Christian Molter Martin Struller |
| Art: | Seminar |
| Semesterwochenstunden: | 4 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Städtebau-Institut |
| Inhalt: | Work-Crisis-Balance: Produktive Stadt kritisch neu denken Seit das Konzept der Produktiven Stadt in der Neuen Leipzig Charta verankert wurde, scheinen sich alle (auch die IBA 27) einig zu sein: In der Stadt von morgen sind Handwerk, Produktion und Landwirtschaft eng mit Wohnen und öffentlichem Leben verwoben. So sollen kurze Wege, effiziente Bodenausnutzung, nachhaltige Wirtschaftskreisläufe und lebenswerte und nahe Arbeitsorte möglich sein. Doch oft werden die „city maker“ des Leitbilds in der Realität banale Betriebe, die Nutzungsmischung ist mit Verdrängung verknüpft, die „Produktive Stadt“ folgt neoliberalen, extraktivistischen Logiken. Stadt wird nicht nur nach gesellschaftlichen Zielvorstellungen, sondern auch mit Renditeerwartungen in komplexen Macht- und Interessengefügen entwickelt. Wir setzen uns mit gewerblichen Verdrängungsprozessen, der Rolle von Boden und Immobilien als Finanzinvestment, der Bedeutung und Grenzen von endlosem (Wirtschafts-)Wachstum sowie der Steuerungsfähigkeit von Planung auseinander, um die Frage zu beantworten: Was bleibt von guten Ideen – von der Produktiven Stadt – wenn man mit ihnen Geld verdienen muss? Woran scheitern Entwicklungsprozesse? Löst das, was in der Realität übrig bleibt, die Versprechungen des Ideals der Produktiven Stadt ein? Gibt es alternative Wirtschafts- und Eigentumsformen, und wie muss eine Planung für diese aussehen? Die kritische Auseinandersetzung mit dem Konzept der Produktiven Stadt mündet in einem gemeinsam von der gesamten Seminargruppe erstellten Glossar, in dem zentrale Begriffe und Konzepte textlich und grafisch erläutert werden. Das Glossar wird gemeinsam mit der Ausstellung der Entwurfsgruppe präsentiert und führt in die theoretischen Hintergründe ein. Die Aufgaben werden im Seminar in Gruppenarbeit bearbeitet: • Auseinandersetzung mit thematischen Inputs und (auch englischer) Literatur • Gemeinsame Gestaltung eines Glossars zu den behandelten Themen • Zusammenfassender, integrierter Textbeitrag einschließlich eigener Fragestellungen und grafischer Darstellungen |
| Link: | C@MPUS |
SI_Seminar_26s_Stadtbaugeschichte
| LV-Nr.: | 311254204 |
|---|---|
| Vortragende: | Dr.-Ing. Britta Hüttenhain |
| Art: | Seminar |
| Semesterwochenstunden: | 4 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Städtebau-Institut |
| Inhalt: | STADTBAUGESCHICHTE STADTQUARTIERE IM WANDEL DER ZEITEN Städte und Stadtquartiere sind ein lebendiges Geschichtsbuch. Sie unterliegen einem steten Wandel und halten einen großen Reichtum an städtischen Phänomenen bereit. Es lassen sich daraus typische und projektspezifische Qualitäten erarbeiten. Das Seminar ist eine Entdeckungsreise der Stadt des 20. Jahrhunderts. In Vorlesungen und Selbststudium werden ideengeschichtliche Entwicklungslinien der Europäischen Stadt und ihrer Gestalt im 20. Jahrhundert (in Deutschland und den Nachbarländern) nachgezeichnet. Aus der Beschäftigung mit den Vorlesungsinhalten, der Analyse und Besichtigung von Praxisbeispielen unterschiedlicher Entstehungszeit sowie beim Lesen von ausgewählten Schlüsseltexten entsteht sukzessive ein Verständnis der prägenden räumlichen Leitbilder des 20. Jhd., wichtiger Protagonisten (Stadtmacher:innen), unterschiedlicher Stadtstrukturen und räumlicher Qualitäten, die im Stadtgrundriss, den Stadträumen sowie den Gebäuden einer Stadt ablesbar sind. Das Seminar lebt von einer aktiven Arbeitsatmosphäre und hat folgende Bestandteile: - wöchentliche Vorlesungsinputs - studienbegleitende Analyse von Praxisbeispielen (Studienleistung: Kurzreferat bei der Exkursion + schriftliche Ausarbeitung in Text und Bild mit eigenen prägnanten analytischen Darstellungen und Einbettung in den ideengeschichtlichen Kontext) - gemeinsame Workshops „Praxisbeispiele im Vergleich“ (Aspekte: städtebauliche Gebäudetypologie, Wohn-/ Freiraumqualitäten, städtebauliche Dichte), um den Wissenstransfer im Seminar zu fördern - Dialoge über Schlüsseltexte (Auszüge aus Primärquellen) - mehrtägige (optionale) Exkursion (Pfingstwoche: Di 26.5. bis Fr 29.5.26) in eine Großstadt (vmtl. Bremen) (Reisekostenzuschuss für Studierende der Architektur wurde beantragt) - weitere Exkursion(en) während der Seminarzeit in Stuttgart |
| Link: | C@MPUS |
SI_Seminar_26s_Multifunktionale Stadtquartiere
| LV-Nr.: | 311254203 |
|---|---|
| Vortragende: | Dr.-Ing. Britta Hüttenhain |
| Art: | Seminar |
| Semesterwochenstunden: | 4 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Städtebau-Institut |
| Inhalt: | MULTIFUNKTIONALE STADTQUARTIERE TRANSFORMATION VERSTEHEN UND GESTALTEN Wir befinden uns in einem umfassenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Transformationsprozess, der viele Bereiche unseres Lebens grundlegend verändert. Daher steht die Frage im Raum, wie wir leben und arbeiten wollen und wie der Wandel seinen Ausdruck in Architektur, Stadträumen sowie Planungsprozessen findet (siehe auch IBA’27 Stuttgart1). Vielerorts prägt das Leitbild der Trennung und Spezialisierung unsere Stadtquartiere und Planungsverfahren. Doch begrenzte Ressourcen, Klimawandel und Digitalisierung fordern eine stärkere Verschränkung von Funktionen und Lebensbereichen sowie ein integrales und zirkuläres Denken, Planen und Bauen. Wir befassen uns im Seminar mit diesem Wandel und stellen uns die Frage, wie wir "gerechte, grüne und produktive Städte" im Sinne der Neuen Leipzig Charta2 entwickeln und gestalten können. Wir betrachten die Entwicklungen sowohl baulich-räumlich als auch strategisch-prozessual und das auf verschiedenen Maßstabsebenen (Gebäude – Quartier – Stadt). Es wird Fachwissen vermittelt, zudem erarbeiten Sie sich an Hand von Studien, Podcasts, Fachliteratur eine Wissensbasis zu multifunktionalen Stadtquartieren, den Herausforderungen und aktuellen Entwicklungstendenzen. Sie analysieren innovative Projekte (baulich-räumlich und/oder strategisch-prozessual) und dokumentieren diese. In der Zusammenschau erarbeiten wir uns gemeinsamen einen kleinen Werkzeugkasten und reflektieren in einer Text-Bild-Collage gewonnene Erkenntnisse. Das Seminar lebt von … - wöchentlichen Fachinputs durch Lehrende wie Kolleg:innen aus der Praxis, um verschiedene Perspektiven auf das Thema kennenzulernen. - der Bereitschaft aller Studierenden sich wöchentlich aktiv zu beteiligen, die Seminartermine kontinuierlich studienbegleitend vor-/nachzuarbeiten. - Es finden während der Seminartermine Kleingruppenarbeiten/ Kurzpräsentationen statt - vsl. (optional) (Tages-)Exkursion - der gemeinsamen Lehre von Britta Hüttenhain (SI-TMS) mit Dominique Dinies und Sigrid Müller-Welt (UTA Architekten) (1) vgl. https://www.iba27.de/wissen/iba27/themen-und-raeume UND www.iba27.de/projekte (2) https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/2020/eu-rp/gemeinsame-erklaerungen/neue-leipzig-charta-2020.pdf |
| Link: | C@MPUS |
SI_Seminar_26s_Farewell, housing welfare? Wohnungspolitiken im Vergleich Stuttgart / Wien
| LV-Nr.: | 311254201 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Dr. phil. Laura Calbet Elias Sarah Thiel |
| Art: | Seminar |
| Semesterwochenstunden: | 4 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Städtebau-Institut |
| Inhalt: | Farewell, housing welfare? Wohnungspolitiken im Vergleich Stuttgart / Wien Stuttgart stellt das Schlusslicht regulierender Wohnungspolitiken im bundesweiten Vergleich dar. Gerade vor dem Hintergrund eines angespannten lokalen Wohnungsmarktes sind progressive Maßnahmen, wie sie z. B. in anderen Großstädten wie München oder Hamburg verfolgt werden, dringend notwendig. Immer mehr Haushalte sind auf der Suche nach günstigem und qualitätvollem Wohnraum, während Mieten und Bodenpreise steigen und bestehende Sozialmietwohnungen aus der Bindung fallen. Darauf reagierend richtet die Stadt Stuttgart ihre Lösungsstrategie primär auf die Schaffung weiterer Neubauten aus. Ein Fokus auf privatwirtschaftliches Bauen, Bauen, Bauen verfehlt allerdings die Ziele einer sozial-ökologischen Transformation und greift nur symptomatisch in die Missstände der Wohnraumversorgung ein. Ausgehend von der reaktiven Wohnungspolitik Stuttgarts blicken wir im Seminar Farewell, housing welfare? auf die Stadt Wien, die seit langem aufgrund der hohen Anzahl an Gemeindewohnungen und Pionierprojekten für ein sozialverträgliches System der Wohnraum-versorgung steht. Durch die Gegenüberstellung der beiden Städte untersuchen wir, wie eine sozialgerechte Wohnungspolitik in Wohlfahrtstaaten organisiert werden und welche Rolle die Stadtplanung in dieser einnehmen kann. Bestandteil des Seminars ist die Teilnahme an einer Exkursion nach Wien von Do, 23.07.2026 - Di, 28.07.2026. Die Aufgaben werden im Seminar in Gruppenarbeit bearbeitet: - Auseinandersetzung mit thematischen Inputs und (auch englischer) Literatur zu (kommunalen) Wohnungspolitiken im Wohlfahrtstaat. - Vergleichende Analyse der Städte Stuttgart und Wien anhand eines gewählten wohnungspolitischen Aspekts/Instruments - Zusammenfassender, integrierter Textbeitrag einschließlich eigener Fragestellungen und grafischer Darstellungen |
| Link: | C@MPUS |
SI_Seminar_Präsentieren mit SuE
| LV-Nr.: | 311252201 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Dr.-Ing. Martina Barbara Baum Lisa Beuchle Leonie Link Frank Dölling |
| Art: | Seminar |
| Semesterwochenstunden: | 4 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Städtebau-Institut |
| Inhalt: | Präsentieren mit SuE Von der Konzeption zur Präsentation Das Seminar widmet sich der Auseinandersetzung mit den grundlegenden Prinzipien gestalterischer Ausdrucksmittel, wobei der Fokus auf Form, Farbe und visueller Kommunikation liegt. Im Abschluss eines Entwurfsprozesses ist die Präsentation eines Projekts von zentraler Bedeutung, da sie die Wahrnehmung und Wirkung der Entwurfsidee maßgeblich beeinflusst. Auf der Grundlage von bisherigen im Studium entstandenen Entwürfen reflektieren die Studierenden in der ersten Phase die Auswahl und die Umsetzung der Darstellung und stellen diese nochmals vor. Die Auswahl für die einzureichenden Entwürfe ist freigestellt. In der zweiten Phase setzen sich die Studierenden mit unterschiedlichen Darstellungs- und Präsentationsformen auseinander und entwickeln aus den vorhanden Plangrundlagen Variationen. Zielstellung des Seminars ist es, unterschiedliche Medien – wie Planzeichnungen, Skizzen, Perspektiven, Renderings und Modelle – gezielt einzusetzen, um die wesentlichen Inhalte des Projekts präzise und wirkungsvoll zu vermitteln. Die Auswahl und der bewusste Einsatz der Medien sind dabei entscheidend. Fotografie, Video oder digitale Visualisierungen heben unterschiedliche Aspekte der Entwurfsidee hervor und unterstützen innerhalb der Präsentation die Kernaussage des Projektes. Gleichermaßen sind die Rhetorik und der Aufbau der Präsentation ein entscheidender Faktor. Das Verhältnis zwischen Gesprochenem und Dargestelltem beeinflusst die Vermittlung der Entwurfsidee maßgeblich, nicht nur gegenüber Fachpublikum, sondern auch gegenüber Fachfremdenpublikum. Im Rahmen des Seminars werden Gastredner*innen eingeladen, die ihre Erfahrungen und Perspektiven aus der Praxis einbringen. Zudem sind kleine Exkursionen zu aktuell laufenden Ausstellungen geplant. In diesem Seminar können Sie Ihr Methodenwissen ausbauen. Sie lernen, wie Sie Ihren Entwurf mithilfe verschiedener Farbpaletten, Layoutprinzipien, digitalen Visualisierungen, Plandarstellungen, Präsentationssettings und rhetorischen Herangehensweisen konkretisieren, um den Kerninhalt bestmöglich zu vermitteln. Die Gespräche bieten den Studierenden wertvolle Einblicke und geben über das Semester hinweg die Möglichkeit Ihren eigenen Entwurfs- und Präsentationsprozess zu schärfen und im Austausch mit Kommiliton*innen und den geladenen Gastredner*innen kritisch zu reflektieren. |
| Link: | C@MPUS |
SI_Seminar_Critical Perspectives from Southern Urbanism
| LV-Nr.: | 311253400 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Dr.-Ing. Astrid Ley Els Keunen Manuel Heckel |
| Art: | Seminar |
| Semesterwochenstunden: | 4 |
| Unterrichtssprache: | Englisch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Städtebau-Institut |
| Inhalt: | Urban phenomena in many cities of the South have long been planned and analysed through hegemonic theoretical positions that claim global applicability, though are generally more specific to the Global North. They are insufficient to address and explain Southern cities and their situatedness in time and place. Hence, they fail to provide adequate explanations for growing issues of inequality, informality, poverty, and urbanization. By adopting a critical perspective, the course will stimulate a re-thinking of topics related to urbanisation and urban planning policies in the context of cities of the Global South. The seminar is centred around three blocks focused on a specific topic: 1) Southern Urbanism, 2) Basic services provision and infrastructure, and 3) Displaceability. In the first block, we will discuss whether there is such a thing as ‘Southern Urbanism’ and how it can be understood. The second block explores the systems that keep cities running. We will challenge Northern ideas about and look at Southern ways of providing services, and explore the (historical) North-South relations behind infrastructure (under-)development. In the third block, we zoom in on the concept of displaceability, studying what makes people or groups susceptible to displacement and exclusion and analysing the role of urban governance and urban planning in promoting, sustaining or reducing displaceability. Within each topic, there will be lecture inputs, literature analysis, practical case studies and discussions. We will be exploring the current discourses on the topics with the aim to critically analyse and deconstruct them towards a rethinking of planning theory from a Southern perspective. Room: 9.06, Keplerstrasse 11 |
| Link: | C@MPUS |
SI_Seminar_big in japan - tokio
| LV-Nr.: | 311256201 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Ulrike Böhm Bartholomäus Tauber Patricia Legner |
| Art: | Seminar |
| Semesterwochenstunden: | 4 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Städtebau-Institut |
| Link: | C@MPUS |
SI_Seminar Stadt-Körper-Ritual
| LV-Nr.: | 311252203 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Dr.-Ing. Martina Barbara Baum Lisa Beuchle Leonie Link Rocio Conesa Sanchez |
| Art: | Seminar |
| Semesterwochenstunden: | 4 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Städtebau-Institut |
| Inhalt: | Stadt-Körper-Ritual Rituale sind choreografierte, sich wiederholende Handlungen, die zu bestimmten Zeiten aufgeführt werden. Sie folgen überlieferten Narrativen und verkörpern durch Gesten, Abläufe und Requisiten symbolische Bedeutung. Indem Rituale gesellschaftliche Werte spiegeln und vermitteln, geben sie Orientierung. Zugleich spannen sie einen ephemeren Möglichkeitsraum jenseits der raum-zeitlichen Ordnung des Alltags auf. Dieser Raum birgt das Potenzial für gesellschaftliche Transformation und kann Gemeinschaft über soziale und kulturelle Differenzen hinweg fördern. In dem Seminar Stadt-Körper-Ritual erforschen wir die gesellschaftliche wie die räumliche Bedeutung und Ambiguität von Ritualen für die zeitgenössische Stadt. Der öffentliche Raum ist ein Ort des Ausdrucks und der Aufführung von Gesellschaft und steht daher in engem Zusammenhang mit rituellen Praktiken. In einer ersten Phase sammeln und untersuchen wir bestehende sowie historische Rituale in Süddeutschland und darüber hinaus. Ziel ist eine intensive und reflektierte Annäherung an die körperlichen, architektonischen und städtischen Maßstäbe von Ritualen. Die Zeichnung, insbesondere in Form von Mappings, dient als zentrales Werkzeug, um Zusammenhänge zwischen den räumlichen, zeitlichen und narrativen Dimensionen der Rituale zu erfassen. Ausgehend von Fundstücken erproben wir in einer zweiten Phase eigene Rituale im Stadtraum von Stuttgart, die auf aktuelle Fragen des städtischen Zusammenlebens reagieren. Im Vordergrund stehen dabei die Erfindung eigener Narrative sowie die körperliche Erfahrung der entwickelten Rituale. Die Auseinandersetzung mit Ritualen erfordert eine behutsame und kritische Arbeitsweise sowie das Interesse an disziplinübergreifender Literatur. Gastbeiträge von Expert*innen aus der Anthropologie oder Ethnologie vermitteln theoretische Grundlagen, während Inputs aus Kunst und Architektur weitere Einblicke eröffnen und räumliche Beispiele liefern. Das Seminar bietet die Möglichkeit, das Repertoire um Methoden des Mappings, des Storytellings und performative Praktiken zu erweitern sowie Zusammenhänge zwischen Stadt, Gesellschaft und Ritual zu erarbeiten. |
| Link: | C@MPUS |
SI_Seminar Städtischer Verkehr SoSe 2026
| LV-Nr.: | 311253720 |
|---|---|
| Vortragende: | Ralf Andreas Hemmerich |
| Art: | Seminar |
| Semesterwochenstunden: | 4 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Städtebau-Institut |
| Inhalt: | Stadtplanung und Verkehrsplanung sind eng miteinander verzahnt und müssen integriert entwickelt werden. Ziel des Seminars ist es, die grundlegenden methodischen Ansätze der städtischen Verkehrsplanung kennen und am städtebaulichen Entwurf anwenden zu lernen. Im Seminar werden in einer ersten, einleitenden Phase folgende Themen im Rahmen von Vorlesungen behandelt: - Verkehrsplanung als integrierter Bestandteil der Stadtentwicklung - Fließender und ruhender Kfz-Verkehr / Öffentlicher Personennahverkehr / Rad- und Fußgängerverkehr: Nutzungsansprüche und Qualitätsstandards, Teilkonzepte und integrierte Gesamtkonzepte - Entwurf von Verkehrsanlagen - Quantitative Methoden der Verkehrsplanung (Verkehrserzeugung, Verkehrsverteilung, Modal Split, Umlegung, Leistungsfähigkeit...), Grundzüge und Überschlagsverfahren - Gesetzliche Grundlagen der Verkehrsplanung (Straßengesetze, Nahverkehrsgesetze, Planfeststellungsverfahren, Immissionsschutz) - Aktuelle Themen der Verkehrsplanung (z.B. Shared Space, Fahrzeug-Sharing etc.) Aufbauend auf diesen inhaltlichen Input wird das gelernte Fachwissen in einer zweiten Seminarphase vertieft. Hierfür soll die Fragestellung der Integration des städtischen Verkehrs anhand von Quartiersentwürfen ausgearbeitet und mittels Plandarstellung und schriftlicher Ausarbeitung dokumentiert werden. 1. Termin: 17.04., 14:30h Endabgabe: vorauss. Ende Juli/ Anfang August 2026 |
| Link: | C@MPUS |
SI_Seminar – Stadt und Ökonomie: Projektentwicklung im Quartiersmaßstab SoSe 2026
| LV-Nr.: | 311257201 |
|---|---|
| Vortragende: | Jörg Steiner |
| Art: | Seminar |
| Semesterwochenstunden: | 4 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Städtebau-Institut |
| Inhalt: | Projektentwicklung beschreibt einen Prozess von der ersten Idee bis zur Fertigstellung der Immobilie. Quartiere stehen im Mittelpunkt aktueller städtebaulicher Entwicklungen Sie bieten die Chance, den Genius Loci zu verändern, die Qualität, den Nutz- wert und die Gestaltung zu beeinflussen. Quartiere sind komplexe Systeme mehrerer Immobilien und verschiedener Nutzungsarten, die gemeinsam eine langfristige, funktionierende wirtschaftliche Einheit bilden: Stadtquartiere als räumliche Handlungsebene. Die Vermittlung des ganzheitlichen Projektentwicklungsprozesses mit den entsprechenden Abhängigkeiten steht im Vordergrund des Seminars. Dabei soll es das Ziel sein, einen Überblick zu gewinnen und Architektur und Städtebau im Wesentlichen quantitativ zu betrachten. Eine Veranschaulichung erfolgt durch Fallbeispiele Abgabeleistungen sind Referate und Hausarbeiten. |
| Link: | C@MPUS |
SI_ILPÖ_Research Methods I
| LV-Nr.: | 311253100 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Leonie Fischer Univ.-Prof. Dr.-Ing. Astrid Ley |
| Art: | Seminar |
| Semesterwochenstunden: | 2 |
| Unterrichtssprache: | Englisch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Städtebau-Institut |
| Link: | C@MPUS |
Seminar zu NAPt
| LV-Nr.: | 000311332 |
|---|---|
| Vortragende: | Fabian Eidner Petra Heim |
| Art: | Seminar |
| Semesterwochenstunden: | 4 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Tragkonstruktionen und Konstruktives Entwerfen |
| Inhalt: | NAP t samples ist das begleitende Methoden- und Forschungsseminar zum transdisziplinären Entwurfsstudio IBA studies – NAP t (oday). Das Seminar schafft die methodische und experimentelle Grundlage für die Entwurfsarbeit und vermittelt zentrale Werkzeuge aus Gestaltung, Konstruktion, Materialforschung und digitalem Entwerfen. Im Fokus steht das Sample als Entwurfsinstrument: Proben, Tests, Versuche und ergebnisoffene Studien dienen dazu, räumliche, materielle und strukturelle Fragestellungen zu untersuchen und zu präzisieren. Entwerfen wird dabei als forschender Prozess verstanden, der zwischen Körper, Raum, Material und Technik vermittelt. Ausgangspunkt der Arbeit ist der menschliche Körper als Maß und Gestaltungsparameter. Mithilfe von Motion Tracking und digitalen Körpermodellen werden Haltungen, Bewegungsabläufe und Nutzungszustände analysiert und in räumliche Hüll- und Strukturkonzepte übersetzt. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen sowohl in digitale als auch in analoge Entwurfs-Samples ein. Vermittelt werden Grundlagen in CAD- und 3D-Workflows, VR-basiertes Zeichnen mit Gravity Sketch, sowie analoge Formfindung mit professionellem Modeling Clay. Ergänzend werden parametrische und algorithmische Methoden (z.B. Grasshopper, ggf. Python) als Werkzeuge zur Form-, Struktur- und Systementwicklung eingeführt. Materialexperimente und Prototypen mit Fokus auf ökologische, nachwachsende und innovative Materialien sind integraler Bestandteil des Seminars. Die Workshopangebote werden im Entwurf in eigener Auswahl vertieft. Ziel von NAP t samples ist es, methodische Sicherheit, ein experimentelles, exploratives Verständnis von Entwerfen und eigenständigen Entwurfsstrategien zu entwickeln. Die im Seminar entstandenen Samples, Prototypen und Studien bilden eine zentrale Grundlage für die Weiterentwicklung und Realisierung der 1:1-Entwürfe im Studio IBA studies – NAP t (oday) im Kontext der IBA 2027. |
| Link: | C@MPUS |
MA_UNBUILDING BRIDGES II
| LV-Nr.: | 002026207 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Adrien Verschuere Paul Hensgen Manuela Schönenberger |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Raumkonzeptionen und Grundlagen des Entwerfens |
| Inhalt: | 16'000 der 130'000 Brücken Deutschlands sind als marode eingestuft. Viele davon werden nicht saniert werden können. Es ist entweder bereits zu spät oder sie sind nicht für heute auftretende Lasten bemessen. Oft trifft beides zu. Es werden also einige Brücken abgerissen werden. Der gegenwärtige Umgang damit könnte als Strategie der Zerkleinerung beschrieben werden. Es wird gesprengt und zerschnitten, dann werden die Überreste in ihre Bestandteile getrennt und als Rohmaterial wiederverwendet. In Unbuilding Bridges I. haben wir im letzten Wintersemester erprobt wie diese Strategie der Zerkleinerung durch eine Strategie der Wiederverwendung ersetzt werden kann. Wir haben sechs obsolete Stahlbetonbrücken an der A6 analysiert, Strategien der Dekonstruktion entwickelt und die entstehenden Bauteile in architektonische Entwürfe überführt. Die Brücken wurden als Bauteillager die das Potential architektonischer Wiederverwendung in sich tragen verstanden. Der Umgang mit ihnen erfordert Abbau, Entwurf und Bau zusammendenken, die Praxis des Bauens also überhaupt neu zu denken. Diese Forschungsprojekt wollen wir im nächsten Semester als Studio/Seminar Unbuilding Bridges II. fortsetzten. Das Studio und Seminar wird in drei Teilen organisiert sein. Der erste Teil - das Seminar - ist der Vorbereitung einer Ausstellung gewidmet. Durch Gespräche mit verschiedenen Experten werden wir Fachkenntnisse erarbeiten, deren Relevanz für die Architektur untersuchen und unsere Ergebnisse in einer Ausstellung präsentieren. Dieser zweite Teil wird sich mit der Detailplanung von Bausystemen aus wiederverwendeten Stahlbetonbauteilen und deren Verbindungen beschäftigen und in enger Zusammenarbeit mit dem ILEK stattfinden. Erster und zweiter Teil laufen parallel. Der dritte Teil ist dem Entwurf gewidmet, es wird ein Prototyp entwickelt werden der die Erkenntnisse der ersten beiden Teile in einen architektonischen Entwurf transformiert. |
| Link: | C@MPUS |
MA_UNBUILDING BRIDGES II
| LV-Nr.: | 002026208 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Adrien Verschuere Paul Hensgen Robert Stürzl |
| Art: | Seminar |
| Semesterwochenstunden: | 4 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch/Englisch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Raumkonzeptionen und Grundlagen des Entwerfens |
| Inhalt: | 16,000 of Germany's 130,000 bridges are classified as dilapidated. Many of them cannot be repaired. Either it is already too late, or they are not designed to withstand today's loads. Often, both are true. Thus, some bridges will be demolished. The current approach to this could be described as a strategy of comminution. Bridges are blown up and cut up, then the remains are separated into their components and reused as raw materials. In Unbuilding Bridges I, last winter semester we tested how this strategy of comminution can be replaced by a strategy of reuse. We analysed six obsolete reinforced concrete bridges on the A6 highway, developed strategies for their deconstruction, and transformed the resulting components into architectural designs. The bridges were understood as assemblies of building components with the potential for architectural reuse. Dealing with them requires thinking about demolition, design, and construction together, i.e., rethinking the practice of building altogether. We want to continue this research project next semester as the studio/seminar Unbuilding Bridges II. The studio and seminar will be organized in three parts. The first part—the seminar—will be devoted to preparing an exhibition. Through discussions with various experts, we will develop specialist knowledge, examine its relevance to architecture, and present our findings in an exhibition. The second part will deal with the detailed planning of building systems made from reused reinforced concrete components and their connections, and will take place in close cooperation with the ILEK. The first and second part will run in parallel. The third part will be devoted to design, with the development of a prototype that transforms the findings of the first two parts into an architectural design. |
| Link: | C@MPUS |
Masterarbeit Architekturentwurf / Master's thesis Architectural design
| LV-Nr.: | 310700000 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Adrien Verschuere |
| Art: | Entwurf |
| Semesterwochenstunden: | 6.5 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Raumkonzeptionen und Grundlagen des Entwerfens |
| Link: | C@MPUS |
MA_PROJEKT PROJEKT
| LV-Nr.: | 002026204 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Sonja Nagel Levin Koch Spela Setzen |
| Art: | Seminar |
| Semesterwochenstunden: | 4 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Raumkonzeptionen und Grundlagen des Entwerfens |
| Inhalt: | Lehrinhalt project:project (re)learning the studio Das Architekturstudium unterscheidet sich fundamental von den meisten ande-ren Studiengängen. In der Regel sind Studiengänge in Architektur und Planung um einen Kern aus Entwurfsprojekten und Übungen herum konstruiert, die den Schwerpunkt der Ausbildung ausmachen. Hierbei steht weniger das Verstehen und Erlernen von Prozessabläufen oder formalem Wissen im Fokus, sondern das Entwickeln von konkreten Lösungen. Dieser Ansatz wird allgemein als Pro-jektstudium bezeichnet. Im kommenden Sommersemester möchten wir unser Bachelor- und Masterstudium kritisch beleuchten – und dafür brauchen wir Sie! Gemeinsam wollen wir besser verstehen, was unser Projektstudium ausmacht, welche Future Skills dabei erworben werden und welche Kompetenzen künftige Generationen benötigen, um unser Architekturstudium zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Ihre Perspektive ist uns dabei besonders wichtig. Darüber hinaus möchten wir untersuchen, wie andere Universitäten das Projektstudium gestalten: Wie sind Architekturfakultäten strukturiert und ausgestattet? Welche Themen setzen sie, und worin unterscheiden sich die einzelnen Hochschulen? Wir wollen Einblicke gewinnen, Kontakte knüpfen und Netzwerke aufbauen. Expert.innen werden uns mit Impulsen begleiten. Ferner möchten wir im Rahmen einer Exkursion andere Hochschulen konkret kennenlernen. Architekt.innen verfügen über die besondere Fähigkeit, Prozesse, Sachverhalte, Ideen und abstrakte Konzepte zu visualisieren und transparent darzustellen – genau diese Kompetenz wird im Seminar vertieft aufgebaut. Zudem möchten wir gemeinsam herausarbeiten, warum das Projektstudium ein zukunftsfähiges Lernformat ist, in dem Sie neben Entwurfskompetenzen und architektonischem Wissen zahlreiche weitere Fähigkeiten entwickelt, die Ihnen vielleicht noch gar nicht bewusst sind. Die Ergebnisse dieses Seminars bilden eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung der Architekturlehre an der Universität Stuttgart. |
| Link: | C@MPUS |
MA_PERFORMATIVE OBJECTS
| LV-Nr.: | 002026210 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Adrien Verschuere Bettina Klinge Spela Setzen |
| Art: | Seminar |
| Semesterwochenstunden: | 4 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch/Englisch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Raumkonzeptionen und Grundlagen des Entwerfens |
| Inhalt: | Performative Objects Baden-Baden Wie lassen sich bestehende Strukturen im Festspielhaus Baden-Baden durch performative Interventionen so gestalten, dass ephemere, atmosphärische Räume entstehen – Orte für künstlerisches, architektonisches Experiment, kollektives Erleben und kreative Begegnung? Ausgehend von dieser Fragestellung lädt das Seminar dazu ein, das Festspielhaus Baden-Baden als Ort kultureller Praxis, architektonischer Struktur und Raum sozialer Aushandlung neu zu denken. Beim jährlich stattfindenden TakeOver Festival übernehmen junge Menschen das Haus: sie erleben Kunst auf der Bühne, gestalten sie aktiv mit und erproben selbst künstlerische Formate. Dabei werden bewusst Crossover-Programme umgesetzt, wie etwa die Kombination von Techno und einem Streichensemble als Headliner. Gemeinsam mit den Organisator*innen und Teilnehmenden des TakeOver-Festivals sowie mit Akteur*innen der Stadtgesellschaft entwickeln wir Ideen für das kommende Jahr und planen eine räumliche Intervention, die sich in Form verschiedener Artefakte im Innen- und/oder Außenraum manifestiert. Diese sollen als adaptive Gefüge zwischen Ephemeren und Permanenz oszillieren und eine Brücke schlagen – zwischen Festspielhaus und Stadt, zwischen Tradition und Zukunft. Das Projekt basiert auf einer „Ökonomie der Mittel“: durch den gezielten Einsatz wiederverwendbarer Systeme, vorgefundener Standardelemente und lokal verfügbarer Ressourcen entstehen flexible und nachhaltige Lösungen. Die Intervention wird als zentraler Bestandteil des Takeover-Festivals 2027 im Januar/Februar realisiert. Vor dem Hintergrund dieser öffentlichen Umsetzung ist das Seminar als zweisemestriger Projektzusammenhang angelegt: Die Teilnahme am Sommersemester (Recherche, Exkursion, Workshops) schafft die inhaltliche Grundlage für eine vertiefende Weiterarbeit im Wintersemester (Konkretisierung und Umsetzung), in dem die entwickelten Konzepte zu einer realisierten räumlichen Intervention ausgearbeitet und öffentlich präsentiert werden. |
| Link: | C@MPUS |
MA_Adapt!ED - Umbaustrategien in der Architektur
| LV-Nr.: | 002026206 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Sonja Nagel Dr.-Ing. Monica Tusinean |
| Art: | Seminar |
| Semesterwochenstunden: | 4 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Raumkonzeptionen und Grundlagen des Entwerfens |
| Inhalt: | ADAPT!ED Umbaustrategien in der Architektur Der Erhalt und die Weiterentwicklung bestehender Gebäude sind zentrale As-pekte einer Architekturpraxis, die sowohl ökologisch als auch kulturell nachhaltig agiert. Diese Auseinandersetzung mit dem Bestand umfasst eine Vielzahl inei-nandergreifender Begriffe: Umbau, Umnutzung, Adaption, Transformation, Sanierung und Erweiterung – um nur einige zu nennen. Trotz der Vielfalt an Praktiken fehlt bisher ein kohärenter methodischer Rahmen, der diese unterschiedlichen Strategien unter dem Begriff des Adaptive Re-Use systematisch zusammenführt. Heutzutage wird Architektur in allen Maßstäben und Typologien umgebaut und transformiert , sei es, um Gebäude vor dem Abriss zu bewahren, ihre latent vorhandenen Potenziale und Qualität zu aktivieren oder sie an neue Nutzungs-anforderungen anzupassen. Jedes Umbauprojekt ist dabei ein Prototyp, der jedoch Spuren gestalterischen Denkens und Handelns trägt, die es möglich machen, übertragbare Entwurfsstrategien zu identifizieren. Im Seminar werden wir anhand ausgewählter Architekturbeispiele – spezifisch großmaßstäbliche Hallen, Industriebauten, Infrastruktzurbauten und Kirchen, die unterschiedlichen Strategien und Konzepte identifizieren und herausarbeiten, mit denen Architekt*innen Bestandsgebäude bearbeiten. Gemeinsam erproben wir insbesondere neue Darstellungsformen, die über die konventionelle rot-gelb-schwarz-Plandarstellungen hinausgehen, und erforschen, wie typologische Interventionsstrategien in atmosphärische räumliche Dimensionen übertragen werden können. Transformative Eingriffe sollen dadurch sicht- und analysierbar gemacht werden, um die Umbau- und Transformationsmethoden nicht nur zu dokumentieren, sondern sie auch bewerten zu können. Im Rahmen dieses Recherche- und Analyseseminars wollen wir gemeinsam eine kritische und handwerkliche Herangehensweise entwickeln, um ein solides und nützliches Toolkit mit übertragbaren Strategien für den architektonischen Umgang mit dem Bestand zu formulieren. |
| Link: | C@MPUS |
IOEB_Theaterbauten
| LV-Nr.: | 310000099 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Alexander Schwarz Dorothee Riedle Roman Morschett Jonas Schneck Fabio Magnago Lampugnani |
| Art: | Seminar |
| Semesterwochenstunden: | 4 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | öffentliche Bauten und Entwerfen |
| Link: | C@MPUS |
IOEB_Georgien
| LV-Nr.: | 310000098 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Alexander Schwarz Dorothee Riedle Roman Morschett Jonas Schneck Fabio Magnago Lampugnani |
| Art: | Seminar |
| Semesterwochenstunden: | 4 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | öffentliche Bauten und Entwerfen |
| Link: | C@MPUS |
FUTURE.TIMBER II
| LV-Nr.: | 311333101 |
|---|---|
| Vortragende: | Jan David Kleefeldt Jana Nowak |
| Art: | Seminar |
| Semesterwochenstunden: | 4 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Tragkonstruktionen und Konstruktives Entwerfen |
| Inhalt: | Future Timber II – Seminar für das Zirkuläre Bauen mit Holz Im Rahmen der Gastprofessuren „Innovationen im Holzbau“ erforscht das Seminar die Realisierung von zirkulären Holzbauten im Spannungsfeld von Robustheit vs. Rückbaubarkeit, Linear- vs. Kreislaufwirtschaft: Was bedeutet Kreislauffähigkeit im Holzbau und wie planen wir für einen zukünftige Wiederverwendung? Wie Entwerfen wir ein Gebäude für einen „Lebenszkyklus“ und was passiert an seinem Lebensende? Aufbauend auf den Erkenntnissen des Entwerfens für die Wiederverwendung aus dem letzten Semester werden konstruktive Prinzipien vertieft und Strategien des zirkulären Bauens mit Holz konkret angewendet und getestet. Zur praktischen Erprobung dienen die Selbstbauprojekte KREISRUND und Annapurna-Pavillon als Reallabor. Entwurfsbegleitend und bauvorbereitend werden wir im Seminar in Gruppen zentrale technische und prozessuale Fragestellungen des zirkulären Holzbaus bearbeiten. Ein Bauteilkatalog dokumentiert alle verbauten Materialien im Hinblick auf Demontage und Wiederverwendung, während Lebenszyklusanalysen das Global Warming Potential (GWP) erfassen. Dabei werden insbesondere Rückbaubarkeit, Dauerhaftigkeit und konstruktiver Holzschutz, Lebenszyklus- und Weiterbaukonzepte, Wirtschaftlichkeit im definierten Kostenrahmen sowie Fragen der Gründung und Standsicherheit untersucht. Ergänzend werden geeignete Spendergebäude für Reuse-Holzbauteile gesucht und iterative Planungsprozesse erprobt. |
| Link: | C@MPUS |
EE - Einführen in das Entwerfen
| LV-Nr.: | 002026201 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Adrien Verschuere Lucas Podzuweit |
| Art: | Vorlesung |
| Semesterwochenstunden: | 2 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Raumkonzeptionen und Grundlagen des Entwerfens |
| Inhalt: | siehe Modulhandbuch Die Vorlesungsreihe ist inhaltlich verknüpft mit den Übungen - Studio EE. Anwesenheitspflicht ist für die Teilnehmenden Voraussetzung. |
| Link: | C@MPUS |
EE - Einführen in das Entwerfen
| LV-Nr.: | 002026202 |
|---|---|
| Vortragende: | Lucas Podzuweit Univ.-Prof. Adrien Verschuere |
| Art: | Übung |
| Semesterwochenstunden: | 6 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Raumkonzeptionen und Grundlagen des Entwerfens |
| Inhalt: | Siehe Modulhandbuch |
| Link: | C@MPUS |
BA_PROJEKT PROJEKT
| LV-Nr.: | 002026203 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Sonja Nagel Levin Koch Spela Setzen |
| Art: | Seminar |
| Semesterwochenstunden: | 4 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Raumkonzeptionen und Grundlagen des Entwerfens |
| Inhalt: | Lehrinhalt project:project (re)learning the studio Das Architekturstudium unterscheidet sich fundamental von den meisten ande-ren Studiengängen. In der Regel sind Studiengänge in Architektur und Planung um einen Kern aus Entwurfsprojekten und Übungen herum konstruiert, die den Schwerpunkt der Ausbildung ausmachen. Hierbei steht weniger das Verstehen und Erlernen von Prozessabläufen oder formalem Wissen im Fokus, sondern das Entwickeln von konkreten Lösungen. Dieser Ansatz wird allgemein als Pro-jektstudium bezeichnet. Im kommenden Sommersemester möchten wir unser Bachelor- und Masterstudium kritisch beleuchten – und dafür brauchen wir Sie! Gemeinsam wollen wir besser verstehen, was unser Projektstudium ausmacht, welche Future Skills dabei erworben werden und welche Kompetenzen künftige Generationen benötigen, um unser Architekturstudium zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Ihre Perspektive ist uns dabei besonders wichtig. Darüber hinaus möchten wir untersuchen, wie andere Universitäten das Projektstudium gestalten: Wie sind Architekturfakultäten strukturiert und ausgestattet? Welche Themen setzen sie, und worin unterscheiden sich die einzelnen Hochschulen? Wir wollen Einblicke gewinnen, Kontakte knüpfen und Netzwerke aufbauen. Expert.innen werden uns mit Impulsen begleiten. Ferner möchten wir im Rahmen einer Exkursion andere Hochschulen konkret kennenlernen. Architekt.innen verfügen über die besondere Fähigkeit, Prozesse, Sachverhalte, Ideen und abstrakte Konzepte zu visualisieren und transparent darzustellen – genau diese Kompetenz wird im Seminar vertieft aufgebaut. Zudem möchten wir gemeinsam herausarbeiten, warum das Projektstudium ein zukunftsfähiges Lernformat ist, in dem Sie neben Entwurfskompetenzen und architektonischem Wissen zahlreiche weitere Fähigkeiten entwickelt, die Ihnen vielleicht noch gar nicht bewusst sind. Die Ergebnisse dieses Seminars bilden eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung der Architekturlehre an der Universität Stuttgart. |
| Link: | C@MPUS |
BA_PERFORMATIVE OBJECTS
| LV-Nr.: | 002026209 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Adrien Verschuere Bettina Klinge Spela Setzen |
| Art: | Seminar |
| Semesterwochenstunden: | 4 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch/Englisch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Raumkonzeptionen und Grundlagen des Entwerfens |
| Inhalt: | Performative Objects Baden-Baden Wie lassen sich bestehende Strukturen im Festspielhaus Baden-Baden durch performative Interventionen so gestalten, dass ephemere, atmosphärische Räume entstehen – Orte für künstlerisches, architektonisches Experiment, kollektives Erleben und kreative Begegnung? Ausgehend von dieser Fragestellung lädt das Seminar dazu ein, das Festspielhaus Baden-Baden als Ort kultureller Praxis, architektonischer Struktur und Raum sozialer Aushandlung neu zu denken. Beim jährlich stattfindenden TakeOver Festival übernehmen junge Menschen das Haus: sie erleben Kunst auf der Bühne, gestalten sie aktiv mit und erproben selbst künstlerische Formate. Dabei werden bewusst Crossover-Programme umgesetzt, wie etwa die Kombination von Techno und einem Streichensemble als Headliner. Gemeinsam mit den Organisator*innen und Teilnehmenden des TakeOver-Festivals sowie mit Akteur*innen der Stadtgesellschaft entwickeln wir Ideen für das kommende Jahr und planen eine räumliche Intervention, die sich in Form verschiedener Artefakte im Innen- und/oder Außenraum manifestiert. Diese sollen als adaptive Gefüge zwischen Ephemeren und Permanenz oszillieren und eine Brücke schlagen – zwischen Festspielhaus und Stadt, zwischen Tradition und Zukunft. Das Projekt basiert auf einer „Ökonomie der Mittel“: durch den gezielten Einsatz wiederverwendbarer Systeme, vorgefundener Standardelemente und lokal verfügbarer Ressourcen entstehen flexible und nachhaltige Lösungen. Die Intervention wird als zentraler Bestandteil des Takeover-Festivals 2027 im Januar/Februar realisiert. Vor dem Hintergrund dieser öffentlichen Umsetzung ist das Seminar als zweisemestriger Projektzusammenhang angelegt: Die Teilnahme am Sommersemester (Recherche, Exkursion, Workshops) schafft die inhaltliche Grundlage für eine vertiefende Weiterarbeit im Wintersemester (Konkretisierung und Umsetzung), in dem die entwickelten Konzepte zu einer realisierten räumlichen Intervention ausgearbeitet und öffentlich präsentiert werden. |
| Link: | C@MPUS |
BA_Adapt!ED - Umbaustrategien in der Architektur
| LV-Nr.: | 002026205 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Sonja Nagel Dr.-Ing. Monica Tusinean |
| Art: | Seminar |
| Semesterwochenstunden: | 4 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Raumkonzeptionen und Grundlagen des Entwerfens |
| Inhalt: | ADAPT!ED Umbaustrategien in der Architektur Der Erhalt und die Weiterentwicklung bestehender Gebäude sind zentrale As-pekte einer Architekturpraxis, die sowohl ökologisch als auch kulturell nachhaltig agiert. Diese Auseinandersetzung mit dem Bestand umfasst eine Vielzahl inei-nandergreifender Begriffe: Umbau, Umnutzung, Adaption, Transformation, Sanierung und Erweiterung – um nur einige zu nennen. Trotz der Vielfalt an Praktiken fehlt bisher ein kohärenter methodischer Rahmen, der diese unterschiedlichen Strategien unter dem Begriff des Adaptive Re-Use systematisch zusammenführt. Heutzutage wird Architektur in allen Maßstäben und Typologien umgebaut und transformiert , sei es, um Gebäude vor dem Abriss zu bewahren, ihre latent vorhandenen Potenziale und Qualität zu aktivieren oder sie an neue Nutzungs-anforderungen anzupassen. Jedes Umbauprojekt ist dabei ein Prototyp, der jedoch Spuren gestalterischen Denkens und Handelns trägt, die es möglich machen, übertragbare Entwurfsstrategien zu identifizieren. Im Seminar werden wir anhand ausgewählter Architekturbeispiele – spezifisch großmaßstäbliche Hallen, Industriebauten, Infrastruktzurbauten und Kirchen, die unterschiedlichen Strategien und Konzepte identifizieren und herausarbeiten, mit denen Architekt*innen Bestandsgebäude bearbeiten. Gemeinsam erproben wir insbesondere neue Darstellungsformen, die über die konventionelle rot-gelb-schwarz-Plandarstellungen hinausgehen, und erforschen, wie typologische Interventionsstrategien in atmosphärische räumliche Dimensionen übertragen werden können. Transformative Eingriffe sollen dadurch sicht- und analysierbar gemacht werden, um die Umbau- und Transformationsmethoden nicht nur zu dokumentieren, sondern sie auch bewerten zu können. Im Rahmen dieses Recherche- und Analyseseminars wollen wir gemeinsam eine kritische und handwerkliche Herangehensweise entwickeln, um ein solides und nützliches Toolkit mit übertragbaren Strategien für den architektonischen Umgang mit dem Bestand zu formulieren. |
| Link: | C@MPUS |
Test 08.2026 – Vorlesungen mit Übungen (Pflichtlehre Bachelor Architektur) – 26s (Filter Arch geht nicht, daher nur 011200, 011100, 011300, 011400 - nur 10 möglich)
SI_IREUS_Urban Planning II
| LV-Nr.: | 273160000 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Dr.-Ing. Astrid Ley Els Keunen Manuel Heckel |
| Art: | Vorlesung mit Übung |
| Semesterwochenstunden: | 2 |
| Unterrichtssprache: | Englisch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Städtebau-Institut |
| Link: | C@MPUS |
Tragkonstruktionen 2.1
- Vorlesung mit Übung
- Knippers, Kleefeldt, Neubauer, Riedel
- 2 SWS
- SS 26
- Deutsch
Tragkonstruktionen 2.1
| LV-Nr.: | 311330100 |
|---|---|
| Vortragende: | Univ.-Prof. Dr.-Ing. Jan Knippers Jan David Kleefeldt Gregor Neubauer Lorenz Riedel |
| Art: | Vorlesung mit Übung |
| Semesterwochenstunden: | 2 |
| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Semester: | SS 26 |
| Organisationsname: | Tragkonstruktionen und Konstruktives Entwerfen |
| Inhalt: | Konstruieren im Stahl- und Stahlbetonbau: Verbindungen, Konstruktionsdetails und typische Tragwerkselemente. Geschoss- und Hallenbauten: Haupt- und Sekundärtragwerk, Prinzipien der Aussteifung, rechnerische Ermittlung und überschlägige Ermittlung von Bauteilabmessungen. Fassade und Tragwerk: Verformungen und Beanspruchungen der Gebäudehülle, Konstruktionsprinzipien und Bauteilabmessungen. |
| Link: | C@MPUS |