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THEORIEN UND METHODEN DER STADTPLANUNG

Willkommen im Bereich Forschung des Fachbereichs Theorien und Methoden der Stadtplanung

Forschung

Die Professur wurde zum WS 2021 neu besetzt mit Prof. Dr. Laura Calbet i Elias. Die beschreibenende Texte werden insukzessive nachjustiert.

Die Professur ist den Inhalten, Konzepten und Methoden der räumlichen Planung im kommunalen und regionalen Maßstab gewidmet. Es werden Kenntnisse über die Prozesse der Stadtentwicklung und ihre planerische Steuerung vermittelt. Thematische Schwerpunkte sind Grundlagenwissen über räumliche Entwicklung und Strukturen, Theorien der Stadt- und Regionalentwicklung, rechtliche, organisatorische, politische Rahmenbedingungen sowie Konzepte und Instrumente der Stadt- und Regionalplanung. Dem Fachgebiet zugeordnet ist das Lehrgebiet „Planen im ländlichen Raum“ und es ist in der Lehre am Masterstudiengang Planung und Partizipation beteiligt.

Schwerpunkt der Forschung ist die empirische Stadtforschung an der Schnittstelle von Stadtplanung und Sozialwissenschaften. Dies umfasst sowohl grundlagen- wie anwendungsbezogene Forschung. Übergreifende Themen sind die Entwicklung der Raumstruktur, Wandel städtischer Lebensbedingungen sowie Konzepte und Verfahren räumlicher Planung. Ein Schwerpunkt liegt auf der international vergleichenden Stadtforschung.

Aktuelle Forschungsprojekte

GePro-Quartier
Vom Gewerbegebiet zum produktiven Stadtquartier: Dienstleistungs- und Industriestandorte als Labore und Impulsgeber für nachhaltige Stadtentwicklung

Forschungsprojekt im Rahmen der Forschungsinitiative Zukunft Bau

Ansprechpartner
Universität Stuttgart, Städtebau-Institut
FG Grundlagen der Orts- und Regionalplanung
Dr.-Ing. Britta Hüttenhain
M.Sc. Anna Ilonka Kübler

Projektlaufzeit
Januar 2019 - Dezember 2020

Thema
In dem Projekt werden bauliche Typologien, städtebauliche Konzepte und planerische Strategien für die Nachverdichtung bestehender Gewerbegebiete entwickelt - sowie deren Anwendbarkeit durch Modellvorhaben überprüft. Zu diesem Zweck beabsichtigen wir, die veränderten Ansprüche an Gewerbegebiete zu analysieren, Beispiele für gestalterische Optionen zu erarbeiten und in Kooperation mit Praxispartnern Umsetzungsvorschläge zu erstellen.

Die Verringerung des Flächenverbrauchs gehört heute zu den wichtigsten planerischen Aufgaben, doch die ökonomische Attraktivität der Großstädte und die Reurbanisierung der Bevölkerung erhöhen die Konkurrenz um den Boden und erfordern neue Modelle des Flächensparens. Ein großes Potential dafür stellt der Bestand an Gewerbegebieten dar, der oft von geringer Dichte und niedrigem baukulturellem Anspruch geprägt ist. Zudem sind dort Nachverdichtung und Durchmischung notwendig, weil sich im Zuge der Digitalisierung die Produktionsweisen, Konsummuster und Warenströme und damit auch Raumbedürfnisse und Ansprüche an Gewerbebauten ändern. Wir möchten daher zukünftige Nutzungsprofile und Bautypologien für verschiedene Arten von Gewerbegebieten erarbeiten sowie Weiterentwicklungskonzepte für ausgewählte Beispielstandorte in den Regionen Berlin, Stuttgart, Kassel und Aachen entwickeln. Darauf aufbauend werden dann drei Gewerbegebiete in der Region Stuttgart als Modellvorhaben ausgewählt, bei denen ein von Co-Produktion gekennzeichneter Planungs- und Beteiligungsprozess im Mittelpunkt steht.

Partner
Universität Kassel
FG Stadt- und Regionalplanung
FB Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung
Prof. Dr.-Ing. Frank Roost
M.Sc. Elisabeth Jeckel

Technische Universität Berlin
FG Städtebau und Siedlungswesen
Institut für Stadt- und Regionalplanung
Prof. Dr.-Ing. Angela Million
Dr. des. Felix Bentlin
M.Sc. Jürgen Höfler

FH Aachen
Lehrgebiet Städtebau
FB Architektur
Prof. Stefan Werrer
M.Sc. Christine Baur

Kooperationspartner
Verband Region Stuttgart
Regionalplanung und Regionalentwicklung
Dr. Christoph Hemberger
Dr. Christine Baumgärtner

Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH
Geschäftsbereich Standortmanagement
Matthias Lutz


Förderung
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

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