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KLETT-AREAL

1800–heute | Städtische Blockstruktur | Wohnen, Arbeiten

Stuttgart, Deutschland

Städtebauliche Merkmale

  • Die dokumentierte Transformation des Blocks im Stuttgarter Westen steht exemplarisch für den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel, der in Nutzung und Baustruktur seinen Ausdruck findet
  • Im 19. Jhd. entstehen straßenbegleitend Wohnhäuser mit Werkstätten, Ställen, Remisen, Waschküchen, Kleingewerbe in den Innenhöfen
  • Bis zum WK I wird der Block durch Abriß/ Neubau/ Umbau stark nachverdichtet: vier bis fünf-geschossige Wohnbebauung (sozial durchmischt; im EG teils Ladengeschäfte), in Anbauten und mehrgeschossigen Hofgebäuden sind Gewerbe-/Handwerksbetriebe (Druckereien, Federnfabrik, Schreinerei, Kleinhandwerk).
  • In der Nachkriegszeit nimmt die Wohnnutzung ab; der Klett-Verlag wird zum größten Eigentümer, es entstehen neue Bürogebäude (hoher Dichte und Versiegelung)
  • Eine angestoßene Neuordnung führt zu Aufwertungs-/Entsiegelungsmaßnahmen.

Tipps zum Weiterlesen

  • Bruckmann, H.; Hage, J. & Stegmaier, G. (Hg.): Von der Gründerzeit zur Gegenwart. Beiträge zum Stuttgarter Westen. Chronik-Verlag
  • Ernst, C., Ernst, C., Ernst, E. (2016). Gründerzeit. Der Stuttgarter Westen in historischen Fotografien. Silberburg-Verlag.
  • Sauer, P. (1991): Kleine Geschichte Stuttgarts. Von der Reichsgründung bis heute. Verlag W. Kohlhammer.

 

Stand 05/2026
Basis dieses Beitrags ist die Studienarbeit von Simona Schnizer (25w) 

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