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NEU-OLVENSTEDT

1970-1990 | Großsiedlungen, Wohnexperimente | Wohnen

Magdeburg, Deutschland

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Lageplan Magdeburg

Kenndaten

Entstehungungszeit: 1981–1989

Akteur:innen:  u.a. Bezirksbauamt Magdeburg, Bauakademie der DDR, Büro des Stadtarchitekten Magdeburg; Dr.-Ing. H. Kirsch, Dr.-Ing. S. Klügel

Adresse: 39128 und 39130 Magdeburg
Olvenstedter Grassweg, Bruno-Taut-Ring, Neuer Rennweg, Welzengrund

 

Städtebauliche Merkmale

  • Industrieller DDR-Großwohnbau, als großmaßstäblicher Experimentalwohnkomplex in deutsch-sowjetischer Kooperation mit hoher gestalterischer und konzeptioneller Ambition umgesetzt
  • Weitgehend eigenständiges Wohn­gebiet in Randlage, das funktional und räumlich auf bestehende Stadtgebiete bezogen ist und in fünf Bauabschnitten mit jeweils eigenen städtebaulichen Schwerpunkten realisiert wurde
  • Städtebauliches Leitbild: städtisch Wohnen im Grünen – Kombination aus urbaner Dichte, kurzen Wegen und einzelnen Zentren. Die Nachbarschaftshöfe sollen Orientierung und Vertrautheit bieten und die Anonymität des industrialisierten Massenwohnungsbaus vermeiden
  • Zentrale Fußgängerachse als „grünes Rückgrat“ und eine konsequente Trennung von motorisierten Verkehrs und Fußgängern
  • Heute durch Rückbau „perforierte Stadt“ mit Grünflächen und veränderter Stadtstruktur (Einfamilienhäuser statt Plattenbau)

Tipps zum Weiterlesen

  • Autorenkollektiv DDR/UdSSR (1986): Neue Wohnkomplexe in der DDR und der UdSSR. Berlin: VEB Verlag. – FAB: U3*0008
  • Köder, Stefan (2019): Mapping Olvenstedt. In: Peer Pasternack (Hg.): Das andere Bauhaus-Erbe. Leben in den Plattenbausiedlungen heute, S. 109–128.
    https://hof.uni-halle.de/web/dateien/pdf/BWV_Plattenbaubuch_InhaltZE.pdf
  • Stadtplanungsamt Magdeburg (1998):
    Magdeburg Neu-Olvenstedt. Städtebauliche Rahmenplanung. StadtBüro Hunger

Stand 03/2026
Basis dieses Beitrags ist die Studienarbeit von Rama Alkomaiti, Franziska Luippold, Theresa Müller, Anna Tancredi (25w)

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