Kenndaten
Entstehungszeit: 1990–2016
Akteur:innen: Jan Inghe-Hagström (Stadtplanungsamt Stockholm)
Städtebauliche Merkmale
- Hammarby Sjöstad ist eine Konversion eines ehamliges Hafen- und Industrieareals auf einer Fläche von ca. 150 ha.
- Versuch der Vereinigung der Qualitäten von Großsstadt und Vorstadt
- offene, durchlässige Blockstruktur, die sich zum Wasser hin öffnet.
- Es gibt großzügige öffentliche Grünflächen am Wasser sowie halböffentliche grüne Innenhöfe und begrünte Dachflächen.
- Die in die Grünflächen integrierten Kanäle leiten das Niederschlagswasser von den versiegelten Flächen in den Hammarby-See hinein.
- Das Energiekonzept galt zur Zeit der Entwicklung mit einem Blockheizkraftwerk und einem innovativen Wasser- und Abfallmanagement als Vorreitermodell.
- Der Fokus des Mobilitätskonzepts liegt auf dem Fuß- und Radverkehr, welche ergänzt werden durch ÖPNV und Casharing.
Tipps zum Weiterlesen
- Ulf Ranhagen: Städtebau unter neuen Vorzeichen in Schweden. in: Becker, Heidede; Jessen, Johann; Sander, Robert 1998: Ohne Leitbild? Städtebau in Deutschland und Europa. S. 367–390.
- Gaffney, A., Huang, V., Maravilla, K., Soubotin, N. 2007. Hammarby Sjostad, Stockholm Sweden: A Case Study | CP 249 Urban Design in Planning
- Kainz, Sandra 2012: Stockholm. Hammarby Sjöstad, in: Stadt Bauen. Beispiele für und aus Wien; 124/2012, S. 80-83
- Wærn, Rasmus 2005: Hammarby sjöstad. Vom Hafenareal zum Stadtquartier: Bauwelt, 6/2005, S. 12-14
Stand 10/2025
Basis dieses Beitrags ist die Studienarbeit von Dominik Eisert, Luca Hamhaber und Silas Walter (24w)