Kenndaten
Entstehungszeit(en): 1968–1972
Akteur:innen: Architekten: Wolf Irion mit Reiner Färber und Hellmut Mang. Bauherr: Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft (SWSG)
Städtebauliche Merkmale
- die Siedlung liegt isoliert; die Bebauung ist nach innen orientiert und grenzt sich nach außen ab
- eine einheitliche Architektursprache der gegliederten und verketteten Baukörper entfaltet Ensemblewirkung
- Geschosswohnungsbau mit 7–22 Geschossen; insgesamt 439 Wohneinheiten davon 390 gefördert
- raumbildende Anordnung der Bauvolumen bildet Höfe; die beiden Sonderbauten im Inneren des Quartiers sind zur Bauzeit Räume für soziale Infrastruktur und Nahversorgung
- heute ist das Ladenzentrum in direkter Nachbarschaft; die Siedlung wurde ab 2000 "nachverdichtet“ bzw. im Südosten erweitert
Tipps zum Weiterlesen
- Joedicke, Jürgen; Stübler, Wolfgang (1972): Wohngebiet Lauchhau. Stuttgart Karl-Krämer Verlag.
- Dodel, Günter (1999): Bronx als Maßstab? eine kritische Chronik zur „Nachverdichtung“ der Vaihinger Wohnsiedlung im Lauchhau. Stuttgart-Vaihingen. Stadtarchiv.
- Hopfner, Karin; Simon-Philipp, Christina 2012: größer höher dichter. Wohnen in Siedlungen der 1960er und 1970er Jahre; Stuttgart: Karl Krämer Verlag.
- Wurst, Eberhard 2018: Lauchhau. In: Simon-Philipp, Christina (Hg.): WohnOrte²: 90 Wohnquartiere in Stuttgart. Stuttgart: Karl-Krämer Verlag.
Stand 10/2025
Basis dieses Beitrags ist die Studienarbeit von Sarah Thiel (21s)