Kenndaten
Entstehungszeit: 1955 – 1956
Akteur:innen: Architekten: Franz Ruf, Hans Knapp-Schachleiter, Johannes Ludwig, Matthä Schmölz, Helmuth von Werz, Alfred Reich (Gartenarchitekt)
Adresse: Stuntzstraße 3 - 53 (ungerade), Buschingstraße, Bebolstraße, 81677 München-Bogenhausen
Städtebauliche Merkmale
- Prototyp der durchgrünten und aufgelockerten Stadt der 1950er Jahre
- soziale Infrastruktur und Nahversorgung sind in geringem Maß vorhanden und sind zeittypisch in ein- bis zwei-geschoßigen Sonderbauten errichtet, ansonsten verdichteter Wohnungsbau mit zentraler großzügiger Grünanlage
- eine das Quartier erschließende Straße sonst fußläufige Erschließung
- verschiedene Haustypen: Geschosswohnungsbau in 4 bis 8 geschossigen Zeilen, Wohnhochhäuser mit bis zu 14 Geschossen sowie 2 geschossige Reihenhäuser; insgesamt 2.050 Wohneinheiten
- ursprünglich von der Neuen Heimat erreichtet wurde die Siedlung in den 1980er Jahren privatisiert und ist heute größte WEG Siedlung in München (Eigentümergemeinschaft)
Tipps zum Weiterlesen
- Baumeister, 9/1957, S. 619-639.
- Deutsche Bauzeitschrift, 7|1958, S. 752-757.
- Krack, Roland (Hrsg.) 2006: Die Parkstadt Bogenhausen in München; München: Volk Verlag.
- Möller, Hilke (Hrsg.) 1997: Reihe, Zeile, Block und Punkt - Wohnungen, Häuser, Siedlungen im Raum München, Südhausbau 1936-1996; Berlin: Deutscher Kunstverlag.
- Ruf, Franz 1955: Parkwohnanlage München Bogenhausen – der städtebauliche und architektonische Entwurf. in: Neue Heimat, Monatshefte für neuzeitlichen Wohnbau 2/1955.
Stand 10/2025
Basis dieses Beitrags ist die Studienarbeit von Mara Hemmerling (19w)