Kenndaten
Enstehungszeit: 1888–1936, Schwerpunkt 1927–1930
Akteur:innen: Karl Elkart, Fritz Höger, Wilhelm Ziegler, etc.
Städtebauliche Merkmale
- Die Südstadt galt als größter und qualitativster zusammenhängender Komplex der 1920er und 1930er Jahre in Hannover.
- Die städtebauliche Struktur ist geprägt von klaren Hauptachsen und Plätzen, zwischen denen langgezogene, unterschiedlich geformte Baublöcke mit Nord-Süd-Ausrichtung stehen.
- Das Quartier verfügt über großzügige öffentliche Grünflächen an den öffentlichen Plätzen, sowie Baumalleen und Vorgartenzonen in den Straßenzügen und private Grünflächen in den freigehaltenen Innenhöfen.
- Das städtische Wohnquartier verfügt über öffentliche Erdgeschosszonen und mit der Schule und der Kirche über zwei öffentliche Sonderbausteine.
- Nutzer:innen bildeten ursprünglich unter anderem Beamte aus dem Beamten-Wohnungsverein oder der Hannoverschen Wohnungsgenossenschaft eGmbH.
Tipps zum Weiterlesen
- Elkart, Karl 1929: Neues Bauen in Hannover, Verkehrsverein Hannover.
- Möller, Hans-Herbert 1985: Siedlungen der zwanziger Jahre in Niedersachsen, Niedersächsisches Landesverwaltungsamt
- Saldern, Adelheid von 1993, Neues Wohnen, Hannoverische Studien, Schriftreihe des Stadtarchivs Hannover, Bd. 1
- Neß, Wolfgang 1983: Baudenkmale in Niedersachsen Teil 1, Veröffentlichung des Instituts für Denkmalpflege, Stadt Hannover
Stand 5/2026
Basis dieses Beitrags ist die Studienarbeit von Hilke Templin und Anna Polzer (22w)