Städtebau-Kolloquium – LOKALE STRATEGIEN FÜR EIN RECHT AUF WOHNEN – Martin Lenz

8. Dezember 2020, 18:00 Uhr

DAS KARLSRUHER MODELL IM INTERNATIONALEN KONTEXT. Martin Lenz (Bürgermeister für Soziales, Karlsruhe) und Simon Güntner (Professor für Raumsoziologie, TU Wien) 

Zeit: 08.12.20, 18:00 – 20:00 Uhr
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DAS KARLSRUHER MODELL IM INTERNATIONALEN KONTEXT 
Martin Lenz (Bürgermeister für Soziales, Karlsruhe) und Simon Güntner (Professor für Raumsoziologie, TU Wien) 

Soziale Wohnraumversorgung bedarf einer ganzheitlichen Strategie und einer ganzheitlich angelegten Umsetzung, um dem Recht auf Wohnen gerecht werden zu können. In Zeiten, in denen ein Mieter*innen-Markt schon lange einem Eigentümer*innen-Markt gewichen ist, stellt sich die Herausforderung „Recht auf Wohnen“ als öffentliche Aufgabe umso dringlicher dar. Zahlreiche Initiativen auf kommunaler, staatlicher, europäischer und globaler Ebene widmen sich dieser Herausforderung und zeigen (neue und bekannte) Wege auf. In diesem Kontext fußt der Ansatz „Von der Prävention zur Wohnraumversorgung“ auf der Perspektive des drohenden Wohnungsverlustes, den es präventiv zu vermeiden gilt. Von der Wohnungslosenhilfe ausgehend spannt sich der Bogen einer Umsetzung des Rechts auf Wohnen bis in das gesellschaftliche Mittelfeld, das ebenfalls unter dem Wohnungsmangel leidet. Die europäische Strategie sieht ebenfalls keine Beschränkung auf benachteiligte Personenkreise, wenn es um den Zugang zu erschwinglichem (sozialen) Wohnraum geht, vor. Simon Güntner und Martin Lenz zeigen anhand der aktuellen fachpolitischen Diskussion und lokaler Beispiele Richtungen auf, die die Wohnungsknappheit in Bezug auf preiswerten Wohnraum lindern können.

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