Transformationskonzept

1. August 2021 / SI/Prof. Calbet

Preis beim studentischen Wettbewerb Glorious Hubs

[Bild: Manuel Kramm, Susanna Manzke, Lisa Marmarotis; Studierende Universität Stuttgart, Städtebau-Institut]

2. Preis beim Studentischen Wettbewerb Glorious Hubs für „Vitale Stadt Renningen“

Verfasser:innen: Manuel Kramm, Susanna Manzke, Lisa Marmarotis
Masterstudiengang Architektur und Stadtplanung, Universität Stuttgart
Betreut von: Prof. Dr. Laura Calbet und Anna Kübler

Beim Studierendenwettbewerb GLORIOUS HUBS, ausgelobt vom Verband Region Stuttgart in Kooperation mit der Hochschule für Technik Stuttgart, wurde die Arbeit von Manuel Kramm, Susanna Manzke und Lisa Marmarotis mit dem 2. Preis ausgezeichnet.
Im Rahmen des Wettbewerbs entstanden 102 Arbeiten an 8 Hochschulen und Universitäten, prämiert wurden 6 Arbeiten (4 Preise, zwei Anerkennungen).

Im Zentrum stand die Frage, wie die Bahnhofsareale der Region Stuttgart als zentrale Lebensorte wiederentdeckt werden können und wie ein intelligenter Umgang mit knappen Flächenreserven, dringend benötigtem Wohnraum und der Verkehrsproblematik der Region Stuttgart aussehen kann. Die Verfasser:innen haben sich mit Renningen befasst. 

Impression Römerstrasse vorher-nachher

Ziel des Konzepts „Vitale Stadt“ ist es, die Siedlungsbereiche der Stadt durch dezentrale Mobilitätsangebote zu verknüpfen und damit das gesamte Stadtgebiet an die vorhandenen S-Bahnhöfe anzubinden, die zu Mobility Hubs weiterentwickelt werden. Die angestrebte ressourcenarme und klimaschonende Entwicklung bedeutet, identitätsstiftende Zentren zu erhalten und durch eine bessere Vernetzung das gesamte Siedlungsgebiet an das ÖPNV-Angebot anzuschließen.

Lageplan Renningen

Ein Netz verschieden großer, über das Gemeindegebiet verteilter „hubs“ verbindet die Mobilitätsangebote mit zusätzlichen Nutzungen wie Nahversorgung, Co-Working Bereiche, Nachbarschaftsräume oder sonstigen sozialen Einrichtungen bietet und z.B. durch lokale Akteure bespielt werden können. Die durch die Reduktion des MIVs gewonnenen Flächen werden umgenutzt, um durch eine kompakte Stadt kurze Verkehrswege zu erzielen. Eine klare Siedlungsgrenze, die erst nach entsprechendem Einwohnerwachstum erweitert werden darf, ist ein deutliches Bekenntnis zur Innenentwicklung. Der Siedlungsrand wird durch Grünräume unterschiedlicher Funktionen als Erlebnisräume zusätzlich qualifiziert. Die im Innern entstehende Kompaktheit schafft Synergieeffekte  für Mobilität und Gemeinschaft - Grundlage für eine vitale Stadt.

Mobilitätskonzept

Die Entwicklung des Bahnhofsquartiers  Renningen-Süd ist ein Prozess, der durch Pioniernutzungen angestoßen werden soll und die existierenden Akteure, wie der Einzelhandel, miteinschließt. Um die Identität Renningens zu erhalten, schafft das Konzept „Vitale Stadt“ Identität durch Partizipation.

Transformationskonzept
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